Vielen noch in Erinnerung: Mauricio Gugelmins Le-Castellet-Startcrash 1989

Formel 1 2012

— 29.03.2012

Frankreich-Grand-Prix vor dem Comeback

Im Vorfeld des ELMS-Saisonauftakts in Le Castellet soll Premierminister Francois Fillon morgen die Rückkehr der Formel 1 nach Frankreich bekannt geben

58 Grands Prix von Frankreich haben bisher im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft stattgefunden, zuletzt 2008 in Magny-Cours. Doch nach vier Jahren Pause könnte die "Grande Nation", die derzeit gleich mit drei Fahrern in der Königsklasse vertreten ist (nämlich Romain Grosjean bei Lotus, Jean-Eric Vergne bei Toro Rosso und Charles Pic als Teamkollege von Timo Glock bei Marussia), 2013 wieder in den Rennkalender aufgenommen werden.

Wie 'Le Parisien' berichtet, soll das Comeback des Frankreich-Grand-Prix schon morgen offiziell bekannt gegeben werden. Medienberichten zufolge wird Premierminister Francois Fillon höchstpersönlich nach Le Castellet kommen, um die Einigung bekannt zu geben. Diese existiert mit Bernie Ecclestone ja schon seit längerer Zeit: "Wir haben über die Finanzen diskutiert und er hat zugestimmt", meinte Sportminister David Douillet bereits vor einigen Tagen.

Die Gebühr soll pro Event weniger als 20 Millionen Euro betragen, allerdings wird diese nur alle zwei Jahre fällig. Denn den Franzosen ist es offenbar gelungen, einen Rotationsvertrag mit dem Grand Prix von Belgien auszuhandeln, sodass 2013 in Le Castellet gefahren wird und der Event anschließend im Zweijahresrhythmus mit Spa-Francorchamps wechselt. Über Vertragsdetails wie zum Beispiel die Laufzeit sind bisher noch keine Angaben durchgesickert.

Die Formel 1 gastierte 1971 zum ersten Mal in Le Castellet. 1990 wurde dort zum bisher letzten Mal ein Grand Prix ausgetragen. Allerdings wurde die einstige Hochgeschwindigkeits-Strecke seither in ein Hightech-Testareal mit mehreren Streckenvarianten umgebaut. Das größte Problem könnte die sehr eingeschränkte Zuschauerkapazität sein, denn beim Umbau waren eigentlich keine Rennveranstaltungen vorgesehen.

Grundsätzlich bietet die Anlage Platz für 3.000 VIP-Gäste. Doch für die Zukunft sollen 20.000 bis 30.000 permanente Tribünenplätze geschaffen werden, die man dann für Großveranstaltungen wie die Formel 1 auf eine Kapazität von insgesamt 80.000 Sitzen erweitern könnte. Eines der charakteristischen Merkmale des Circuit Paul Ricard ist die - je nach Streckenvariante - bis zu 1,8 Kilometer lange Mistral-Gerade.

Fotoquelle: Schlegelmilch

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