Narain Karthikeyan will die Seifenoper mit Sebastian Vettel einfach abhaken

Formel 1 2012

— 30.03.2012

Karthikeyan: "Sollten uns wie Erwachsene benehmen"

Narain Karthikeyan will den Zoff mit Sebastian Vettel zu den Akten legen - An einer Aussprache mit dem Weltmeister ist er nicht interessiert: "Was soll das bringen?"

Narain Karthikeyan und Sebastian Vettel waren in den vergangenen Tagen neben Fernando Alonso und Sergio Perez die beiden meistgenannten Namen im Formel-1-Zirkus. Im Anschluss an die Kollision der beiden beim Grand Prix von Malaysia am vergangenen Sonntag hatte Vettel Kartihikeyan zunächst als "Gurke" und als "Idiot" bezeichnet. Der Inder konterte kurz darauf mit "Heulsuse" in Bezug auf die Kommentare des Deutschen.

Was die Kollision betrifft, bei der sich Vettel den linken Hinterreifen seines RB8 aufschlitzte, ist sich Karthikeyan keiner Schuld bewusst. "Natürlich willst du den anderen Fahrern nicht im Weg stehen, aber solche Dinge passieren. Niemand tut so etwas mit Absicht. Das kann man sich als Fahrer eines langsamen Autos ohnehin nicht leisten", so der HRT-Pilot gegenüber 'Autosport'.

Im Verlauf des Rennens hatte der Bolide von Karthikeyan zuvor auch mit dem McLaren von Jenson Button Kontakt. Diesen Zwischenfall nahm der Vizeweltmeister sofort auf seine Kappe. Im Gegensatz dazu steht das Verhalten Vettels, von dem ich der Inder sichtlich irritiert und enttäuscht zeigt: "Es gibt in diesem Feld fünf andere Weltmeister, die auch schon schlechte Zeiten durchgemacht haben. Keiner von ihnen hat aber auf diese Weise reagiert. Für mich war es ein Rennunfall."

Im Hinblick auf die Seifenoper mit Vettel hat Karthikeyan inzwischen genug. "Ich bin überrascht von den Reaktionen in den Medien. Jetzt ist es für alle Beteiligten an der Zeit, sich zu beruhigen. Wir sollten mit diesem Thema wie erwachsene Menschen umgehen und es einfach vergessen." Den Respekt vor Vettels fahrerischem Talent habe Karthikeyan nicht verloren wie er sagt. "Darum geht es unterm Strich. Jetzt will ich die ganze Sache einfach hinter mich bringen und mich auf mich selbst und das nächste Rennen konzentrieren."

An einer Aussprache mit dem zweifachen Weltmeister in Schanghai zeigt Karthikeyan wenig Interesse. "Was soll das bringen? Er hat seinen Teil dazu beigetragen und ich habe meinen Teil dazu beigetragen. Wir müssen uns einfach gegenseitig respektieren und beide wieder unserem Job nachgehen. Er wird künftig wieder an der Spitze fahren, wir nicht", sagt der HRT-Pilot.

Fotoquelle: xpbimages.com

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