Jean-Eric Vergne fuhr im zweiten Grand Prix seiner Karriere von Platz 18 auf acht

Formel 1 2012

— 31.03.2012

Vergne: "Bin schon ganz scharf auf China"

Toro-Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne blickt auf seine ersten beiden Rennwochenenden als Formel-1-Stammfahrer zurück und glaubt an eine weitere Steigerung

Nach drei Einsätzen im vergangenen Jahr im Rahmen von Freitagstrainings wurde Jean-Eric Vergne im Dezember zum Stammfahrer bei Toro Rosso befördert. Eine große Umstellung war dieser Schritt für den 21-Jährigen nicht. "Der Ablauf eines Rennwochenendes kam mir sofort normal vor - das Arbeiten in der Box, das Qualifying, das Rennen - nichts kam mir befremdend vor", gesteht der amtierende Vizemeister der Renault-World-Series und Red-Bull-Zögling.

Zwar liegt Vergne im Qualifying-Duell gegen seinen Teamkollegen Daniel Ricciardo mit 0:2 hinten, vier der sechs WM-Punkte für Toro Rosso anno 2012 gehen jedoch auf die Verdienste des Franzosen zurück. Mit Platz acht im wetterbedingt schwierigen Grand Prix von Malaysia ließ Vergne aufhorchen. "Wir haben jetzt zwei Rennen gefahren und ein paar Punkte im Sack. Wir kommen mit dem Gefühl, ein gutes Auto zu haben, von den ersten beiden Übersee-Rennen zurück", gibt sich der Toro-Rosso-Youngster zufrieden.

Für die Zukunft rechnet Vergne mit weiteren Steigerungen. "Es ist gut, dass wir eine vernünftige Basis zur Verfügung haben, auf der wir aufbauen können", sagt er über den STR8. "Ich bin zuversichtlich, dass wir weitere gute Ergebnisse einfahren werden und künftig sogar noch stärker werden."

Perfekte Strategie in Malaysia

Den achten Platz und die damit einhergehenden vier WM-Punkte beim zweiten Grand-Prix-Start seiner noch jungen Karriere führt Vergne vor allem auf die richtige Strategie zurück: "Als es zu Beginn des Rennens regnete, war es schwierig, vor allem weil ich auf Intermediates und nicht auf Regenreifen unterwegs war. Ich hatte sogar auf den Geraden Übersteuern. Als die Rote Flagge herauskam, stellte sich die Reifenwahl aber als goldrichtig heraus."

Den Wechsel von Intermediates auf Slicks nach der Franzose im Nachhinein betrachtet wie so viele "eine Runde zu spät" vor, wie er glaubt. "Insgesamt darf ich mich aber nicht beschweren, schließlich bin ich vom 18. Startplatz auf Rang acht gefahren. Es war also ein guter Tag", so der Toro-Rosso-Pilot, der sich über seine ersten WM-Punkte als Formel-1-Pilot freut, sein Konto aber schon beim kommenden Rennen in Schanghai (15. April) aufstocken möchte. "Ich habe in den ersten beiden Rennen noch ein paar Fehler gemacht", gesteht er und fügt hinzu: "Ich bin schon ganz scharf auf China."

Die Zeit bis zum Abflug nach Schanghai verbringt Vergne mit "intensiver Simulator-Arbeit, einigen Sponsorenterminen und viel körperlichem Training", wie er sagt. Nebenbei vertreibt sich der Franzose die Zeit mit Kartfahren auf der elterlichen Bahn unweit von Paris.

Fotoquelle: xpbimages.com

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