Martin Whitmarsh mit seinen Fahrern Lewis Hamilton und Jenson Button

Formel 1 2012

— 02.04.2012

Whitmarsh lobt Button als Allround-Talent

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh lobt das gute Verhältnis seiner beiden Piloten und schwärmt geradezu von Jenson Button

Jenson Button und Lewis Hamilton bilden 2012 zum dritten Mal in Folge das britische Fahrergespann bei McLaren. Beide konnten sich bereits einmal den WM-Titel sichern. Hamilton setzte sich 2008 die Krone des Weltmeisters auf, Button beendete die Meisterschaft 2009 mit dem damaligen Brawn-Team sensationell auf Platz eins.

Nachdem teamintern bei McLaren in der Vergangenheit schon des öfteren Weltmeister aneinander geraten waren - man denke nur an die legendären Schlagabtausche von Ayrton Senna und Alain Prost - dürfte man eigentlich erwarten, dass auch zwischen Hamilton und Button eine erbitterte Rivalität herrscht. Laut McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh ist dies jedoch nicht der Fall - man hat offenbar den nötigen Respekt voreinander.

"Sie sind sich schon mehrfach in die Quere gekommen", so Whitmarsh. "Doch bislang war die Stimmung zwischen ihnen abseits der Strecke erstaunlich ruhig, selbst wenn es auf der Strecke harte Duelle gab. An der Boxenmauer war die Stimmung hingegen oft sehr angespannt und viele Kollegen rieten mir, ich solle sie zur Vernunft bringen. Aber das haben wir nicht getan. Sie sind schon einmal aneinandergeraten. In Montreal wären sie im vergangenen Jahr fast beide ausgeschieden. Doch das hat ihr Verhältnis nicht getrübt. Das ist höchst unüblich für zwei absolute Topsportler."

Whitmarsh schwärmt: "Da machte Jenson den Unterschied aus"

Beim angesprochenen Grand Prix in Kanada war Button im Rennverlauf sowohl mit Hamilton als auch Fernando Alonso kollidiert und profitierte auf der letzten Runde noch von einem Fehler Sebastian Vettels. Der Brite holte sich überraschend den Sieg. Ein weiteres denkwürdiges Rennen für Button war in den Augen Whitmarshs der Grand Prix von Japan 2011, den Button vor Alonso und Vettel gewann.

"Suzuka war ein fairer Schlagabtausch im Trockenen auf einer der fantastischsten und anspruchsvollsten Strecken", sagt Whitmarsh. "Manch einer könnte sie als eine Strecke bezeichnen, die Red Bull mehr liegt. Doch Jenson nahm den Kampf gegen Vettel an, fuhr im zweiten Abschnitt mit weichen Reifen ein paar unglaublich schnelle Rundenzeiten und lag am Ende vorne. Anschließend schaltete er perfekt in die Defensive um. An diesem Tag machte Jenson wirklich den Unterschied aus."

Fotoquelle: xpbimages.com

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