Heikki Kovalainen ist in seiner Freizeit begeisterter Golfspieler

Formel 1 2012

— 10.04.2012

Kovalainen: Nach der Formel 1 ins Rallye-Auto?

Heikki Kovalainen privat: Über schlechte Angewohnheiten, wichtige Lektionen und eine mögliche sportliche Zukunft nach der Formel 1



Im Gegensatz zu früheren Jahren, als er bei Renault und McLaren für Spitzenteams fuhr, steht Heikki Kovalainen seit Anfang 2010 nicht mehr im Rampenlicht der Formel 1. Dennoch ist der Finne auch in seiner neuen Rolle glücklich. Bei Caterham kämpft sich der 30-Jährige, wenn auch in kleinen Schritten, ans Mittelfeld der Formel 1 heran und ist unangefochtener Teamleader im britisch-malaysischen Rennstall.

Zwar haben derzeit weder Caterham noch Kovalainen ein Interesse an einer Beendigung der Zusammenarbeit, aber dennoch hat sich der Finnen schon einmal Gedanken über die Zeit nach der Formel 1 gemacht. Ähnlich wie Landsmann Kimi Räikkönen reizt ihn der lose Untergrund: "Sollte meine Formel-1-Karriere einmal zu Ende gehen, würde ich gerne Rallyes ausprobieren", so Kovalainen im Gespräch mit 'formula1.com'.

Neben der Formel 1 hat der 30-Jährige noch eine andere sportliche Leidenschaft: "Wenn ich völlig mit dem Motorsport aufhören würde, hätte ich Zeit, um mein Golfspiel zu verbessern." Hier sieht Kovalainen bei sich noch einigen Raum für Verbesserungen: "Ich habe damit ziemlich spät begonnen und weiß, dass ich mein Spiel noch verbessern kann. Aber es ist wie überall eine Herausforderung. Je besser man wird, umso kleiner wird der Spielraum für Verbesserungen."

Golf ist auch das Erste, woran der Caterham-Pilot, der mit seiner Freundin Catherine ("Sie ist für mich der wichtigste Mensch, ich spreche jeden Tag mit ihr") in der Schweiz lebt, nach der Rückkehr von der Rennstrecke denkt: "Dann putze ich meine Golfschläger, damit sie für die nächste Runde bereit sind."

Kovalainen sagt von sich selbst: "Ich bin ein Perfektionist. Das kann gut aber auch schlecht sein." Dennoch ist auch ein Perfektionist nicht frei von Fehlern: "Meine schlechteste Angewohnheit ist auf jeden Fall, dass ich ständig Dinge verlieren", sagt der Finne. "Vor allem Sonnenbrillen lasse ich überall herumliegen und finde sie dann nicht wieder." Für einen Profisportler fällt die Antwort auf die Frage nach seinem Lieblingsessen überraschend aus: "Eiscreme. Ich esse zwar nicht viel davon, aber ich liebe es."

Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen hatte der Finne in seiner Jugend nach eigener Aussage kein Idol: "Es gibt niemanden, den ich mehr bewundere als andere. Ich hatte nie einen Helden. Ich glaube, ich wollte schon immer mein eigenes Ding machen und meine eigene Geschichte schreiben." Dabei hilft ihm ein wichtiger Ratschlag seines Vaters: "Er hat mir beigebracht, hart zu arbeiten und immer fair zu sein. Damit bin ich im Leben bisher gut gefahren."

In einem Punkt geht es Kovalainen wie vielen anderen Arbeitnehmern auch. Die ständige Erreichbarkeit ist für ihn mehr Fluch als Segen: "Wenn ich auf irgendetwas verzichten müsste, dann könnte ich mich daran gewöhnen, nicht ständig ein Telefon bei mir zu haben", so der 30-Jährige.

Fotoquelle: xpbimages.com

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