Romain Grosjean blickt dem Grand Prix von China optimistisch entgegen

Formel 1 2012

— 12.04.2012

Grosjean: "Hoffentlich näher an McLaren dran"

Lotus schickt den E20 in Schanghai mit neu gestaltetem Front- und Heckflügel auf die Strecke - Romain Grosjean hofft auf einen Fortschritt



Der Lotus-Renault E20 erwies sich in den Händen von Romain Grosjean und Kimi Räikkönen schon bei den ersten beiden Qualifyings des Jahres als absolut wettbewerbsfähig. Der Franzose stellte den schwarz/goldenen Boliden in Melbourne auf Startplatz drei. Der Finne fuhr in Sepang die fünftschnellste Zeit, durfte aufgrund eines Getriebewechsels aber nur von Platz zehn starten.

Für das dritte Rennwochenende des Jahres in Schanghai erwartet man im Lotus-Team, den Rückstand auf die Spitze - die da heißt McLaren - weiter verkürzen zu können. Ein Update-Paket, das am Freitag erstmals zum Einsatz kommt, soll es richten.

"Im Team wurde während der vergangenen Wochen pausenlos gearbeitet, um verschiedene Updates fertigzustellen", sagt Grosjean. "Hoffentlich können wir damit näher an die Spitze heranrücken. Die McLaren sahen beim Saisonstart sehr stark aus. Vielleicht sind wir hier schon näher an ihnen dran."

Lotus-Technikchef James Allison hatte in Bezug auf die Updates eine Verbesserung von zwei Zehntelsekunden pro Runde in Aussicht gestellt. Grosjean hält sich mit konkreten Zeitangaben noch zurück: "Ich hoffe, dass die neuen Teile mehr als ein paar Hundertstel bringen werden."

Nach Aussage des Franzosen seien die Veränderungen "von außen sichtbar". "Die seitlichen Endplatten des Heckflügels sind verändert worden und auch der Frontflügel sieht anders aus. Zudem gibt es noch einige kleinere Unterschiede, die nicht sofort ins Auge fallen", so Grosjean.

Der Franzose ist sich sicher, dass "wir ein Auto haben, das gut genug für Podiumsplätze ist". "Wenn alles perfekt läuft, ist vielleicht sogar noch mehr drin", gibt sich der amtierende GP2-Champion zuversichtlich und hofft, dass die der Shanghai International Circuit dem E20 genau wie die Pisten im Albert Park und in Sepang entgegenkommen.

Einen weiteren Ausfall will Grosjean, der mit zwei Nullnummern in die Saison gestartet ist, in Schanghai unbedingt vermeiden. "Ich muss aus den Fehlern, die ich an den ersten beiden Rennwochenenden gemacht habe, lernen und sicherstellen, dass sie nicht noch einmal passieren. Ich bin mir sicher, dass wir hier gut aussehen werden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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