Sebastian Vettel probierte eine veränderte Auspuffführung aus

Formel 1 2012

— 13.04.2012

Auspuffexperimente bei Red Bull helfen Vettel

Das Red-Bull-Team experimentierte am Freitag in Schanghai mit zwei Auspuff-Varianten, was Sebastian Vettel glücklicher dreinblicken ließ



Das Red-Bull-Team experimentierte am Freitag in Schanghai erneut auffällig viel mit Veränderungen am Auto, denn der Rückstand auf die Konkurrenz war bei den vergangenen Rennen zu groß: "Im 1. Freien Training hatte Red Bull am Auto von Sebastian Vettel ein neues Auspuff-System im Einsatz", ist Gary Anderson, dem ehemaligen Technischen Direktor und heutigem 'BBC'-Experten, aufgefallen.

"Er ist allerdings jenem, mit welchem man vor der Saison in die Tests gestartet ist, sehr ähnlich. Die Auspuffenden sind hier näher an das Zentrum und das Heck des Autos gerückt als bei jener Version, die Webber verwendet hat." Mit der Version an Vettels Auto wolle man die sich hinten verschlankende Form des Autos besser ausnutzen.

In der Version am Auto von Webber wolle man hingegen den in diesem Jahr jedoch stark limitierten Effekt der Auspuffabgase am Diffusor stärker ausnutzen: "Die Teams versuchen auf diesem Gebiet immer noch etwas, aber ich frage mich, ob sie aufgrund dessen, was sie am Auto von Vettel gemacht haben, nicht schlussendlich bei jener Lösung landen, die alle verwenden werden. Denn die Lösung von Webber führt womöglich dazu, dass man den Cola-Flaschen-Effekt einbüßt."

Immerhin wirkte Sebastian Vettel mit seinem Auto deutlich glücklicher und platzierte sich mit 0,187 Sekunden Rückstand auf Michael Schumacher auf der dritten Position. Teamkollege Mark Webber landete direkt hinter dem Deutschen, er hatte 0,273 Sekunden Rückstand auf Vettel zu verzeichnen.

"Es geht zwischen den Autos knapp zur Sache", so Vettel. "Ich habe noch nicht alles gesehen, ich denke jedoch, dass wir alles in allem ganz glücklich sein können. Wir haben heute eine Menge Dinge ausprobiert, nun müssen wir uns alles anschauen und sehen, wie das beste Setup aussieht."

"Wenn man sich das Auto anschaut, so kann man in Bezug auf das Setup, welches wir in Malaysia verwendeten, einen großen Unterschied sehen. Aber es fällt schwer, ein Urteil darüber abzugeben, da ich auf dieser Strecke keinen Vergleich habe. Es ist hier kühler als bei den vergangenen zwei Rennen. Ich fühlte mich wohler, wir werden sehen. Es ist schwer zu sagen, ob wir konkurrenzfähig aussehen. McLaren schaut in allen Bedingungen gut aus."

"Die Einheiten waren in Bezug auf das Wetter wechselhaft", so Webber. "Wir waren jedoch in der Lage, ein paar gute Informationen zu organisieren. Wir haben es geschafft, zwischen den Schauern heute Vormittag auf Slicks zu fahren. Am Nachmittag führten wir ein paar Longruns und kürzere Versuche durch, wir haben also schnell eine Menge gelernt, was an einem Freitag wichtig ist."

"Uns steht jede Menge zur Verfügung, das wir uns heute Abend anschauen können. Morgen und am Sonntag werden wir noch mehr herausfinden. Wir kommen von einer Strecke, auf der es 50 Grad heiß war, auf eine kühlere. Wir verfügen hier aus diesem Grund über mehr Haftung, was hilft. Alles in allem denke ich jedoch, dass wir in die richtige Richtung arbeiten."

Fotoquelle: xpbimages.com

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