Bernie Ecclestone kann die kritischen Bahrain-Berichte nicht mehr hören

Formel 1 2012

— 16.04.2012

Ecclestone kritisiert Amnesty International

Berichte wie jener von Amnesty International bringen Bernie Ecclestone in Rage - Menschenrechtsorganisationen seiner Meinung nach nicht unabhängig



Der kritische Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, veröffentlicht am Freitag unter amnesty.org, über die Situation in Bahrain, wo am kommenden Wochenende ein Formel-1-Rennen stattfinden soll, prallt von Bernie Ecclestone ab. Der Formel-1-Geschäftsführer hat den Bericht eigenen Angaben noch nicht einmal gelesen.

"Sollen wir Ihnen eine Kopie zukommen lassen?", fragt 'Motorsport-Total.com' daraufhin den 81-Jährigen. Als Antwort knurrt er nur: "Nein, brauchen Sie nicht." Zuvor hatte Ecclestone schon ein Interview mit der Nachrichtenagentur 'AFP' auf die Palme gebracht. Von einem Journalisten auf die jüngsten Ausschreitungen angesprochen, entgegnete er nur, dass niemand erschossen worden sei. "Dann fluchte er und stürmte davon", schreibt 'AFP'.

Die kritischen Stimmen von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International oder Human Rights Watch sind Ecclestone ein Dorn im Auge. Gegenüber 'Motorsport-Total.com' zweifelt er an deren Glaubwürdigkeit und Neutralität, wenn er sagt: "Diese Menschenrechtler gibt es überall auf der Welt. Die werden bezahlt, das sind doch auch Geschäftsunternehmen." Mit sarkastischem Unterton fügt er an: "Non-Profit - weil sie das ganze Geld auszahlen..."

Fotoquelle: xpbimages.com

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