Williams brachte in China erstmals seit Südkorea 2010 beide Autos in die Punkte

Formel 1 2012

— 17.04.2012

Williams mit Defiziten im Qualifying

Bruno Senna fuhr in Schanghai zum zweiten Mal hintereinander in die Punkte, sieht aber noch Nachholbedarf - Kommt Williams mit einem F-Schacht?



Williams-Neuzugang Bruno Senna fuhr nach Platz sechs beim verregneten Grand Prix von Malaysia beim anschlieenden Grand Prix von China erneut in die Punkternge. Nach 56 komplett trockenen Runden in Schanghai stand fr den Brasilianer Rang sieben zu Buche. Teamkollege Pastor Maldonado lief direkt dahinter als Achter ein. Fr das britische Traditionsteam war es das erste Punkteresultat mit beiden Fahrzeugen seit dem Grand Prix von Sdkorea 2010.

Im Renntrimm funktioniert der FW34 mit Renault-Motor im Heck schon sehr gut. Im Qualifying hingegen ortet Senna derzeit noch Luft nach oben. "Wenn man sich die Zeiten ansieht, stellt man fest, dass es sehr eng zugeht", so der Brasilianer mit Blick auf das Qualifying-Ergebnis aus Schanghai, das in Q2 nicht weniger als fnf Fahrzeuge innerhalb von weniger als drei Zehntelsekunden sah.

Force-India-Pilot Paul di Resta verlor als 15. nur 0,286 Sekunden auf den Elften - Sebastian Vettel im Red Bull. Das Williams-Duo Maldonado/Senna reihte sich dazwischen ein. Genau an diesem Punkt sieht Senna noch Potenzial. "Wenn es uns gelingt, im Qualifying drei Zehntelsekunden zu finden, dann knnen wir drei oder vier Pltze weiter vorn losfahren", meint der Williams-Pilot gegenber 'Autosport' und przisiert: "ber den DRS-Weg drei Zehntel zu finden, ist nicht unmglich."

Auch Williams bald mit F-Schacht?

Deutet der Brasilianer damit die Entwicklung eines F-Schachts nach Mercedes-Vorbild bei Williams an? Red Bull hat bereits angekndigt, die Lsung, dank der die Silberpfeile vor allem im Qualifying Vorteile haben, zgig nachzubauen nachdem das System in China endgltig als legal eingestuft wurde. Bei Williams arbeitet man offenbar an einer hnlichen Technik. "Wir arbeiten daran und befinden uns auf dem richtigen Weg", so Senna vielsagend.

Am kommenden Wochenende in Bahrain wird es angesichts der Krze der Zeit noch nicht soweit sein. "Wir wissen, dass die anderen Teams von DRS derzeit mehr profitieren als wir. Auf Strecken mit langen Geraden wie in China ist es daher sehr schwierig fr uns, mitzuhalten. Auch Bahrain wird nicht einfach werden", urteilt Senna.

Unabhngig vom gegenwrtig noch vorhandenen Defizit auf eine schnelle Runde gesehen, hofft der Neffe des legendren Ayrton Senna am Sonntag erneut auf ein gutes Rennergebnis. "Das Wichtigste wird sein, sich aus dem Chaos der ersten Runde herauszuhalten und sich dann das Rennen richtig einzuteilen." Auf dem 5,412 Kilometer langen Wstenkurs vor den Toren von Manama werden vor allem die Bremsen stark gefordert.

Fotoquelle: Williams

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