Das Team bei Beratungen mit Lattuneddu (FOM) und Sicherheitsberater John Yates

Formel 1 2012

— 20.04.2012

Force India lässt 2. Training aus: Angst vor Anschlägen

Der indische Force-India-Rennstall von Nico Hülkenberg und Paul di Resta verzichtete am Freitag auf eine Teilnahme am 2. Freien Training



Das 2. Freie Training war nicht einmal eine halbe Stunde alt, da versandte das Force-India-Team bereits die Pressemitteilung zum ersten Trainingstag in Bahrain. Der indische Rennstall hatte sich entschieden, den zweiten Trainingsdurchgang aufgrund der unsicheren Lage ausfallen zu lassen, damit die Teammitglieder vor Einbruch der Dunkelheit in ihre Hotels zurückkehren können. Am Mittwoch war ein Teambus des indischen Rennstalls nur knapp einem Anschlag entgangen.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat im Gespräch mit Teammanager Bob Fernley ganz offenbar noch versucht, das Team umzustimmen, doch als einziger Rennstall entschied man sich schlussendlich dazu, am zweiten Trainingszeit nicht mehr teilzunehmen. In der Pressemitteilung verlor Force India übrigens darüber kein einziges Wort - es sprach lediglich von "logistischen Gründen" für die Anpassung des Wochenendprogramms.

"Die Strecke war zu Beginn sehr grün und staubig", so di Resta. "Aber wir sind mit unserem Programm schnell vorangekommen und leisteten die übliche Arbeit an der Balance, überprüften die Kühlung und bekamen sowohl für die Medium- als auch für die weichen Reifen ein Gefühl. Das Basis-Setup war nicht weit vom Optimum entfernt, aber unser Fokus für den morgigen Tag liegt darauf, unsere Leistung in den langsamen Kurven zu verbessern."

"Das war heute eine andere Herangehensweise an das 1. Freie Training", so Hülkenberg. "Wir haben sichergestellt, dass wir mit allen drei Reifensätzen fuhren, um die Daten zu bekommen, die wir für das Rennen benötigen. Die Einheit war ganz in Ordnung und das Auto fühlte sich sofort ziemlich gut an, auch wenn es im 3. Freien Training noch etwas Arbeit zu erledigen gibt."

"Dies war ein sehr arbeitsintensives Vormittagsprogramm", erklärt Chefingenieur Jakob Andreasen. "Da wir seit ein paar Jahren nicht mehr in Bahrain gefahren sind, mussten wir eine Menge erledigen. Nach der anfänglichen Überprüfung der Balance schauten wir uns unsere Kühllösungen für die Bremsen und Motoren an. Zudem passten wir die Autos mit einigen mechanischen und aerodynamischen Setup-Arbeiten an den Kurs an."

"Wir haben heute Vormittag die uns zugewiesenen Reifen beinahe aufgebracht, was uns alle Daten bescherte, die wir vor dem morgigen Tag benötigen, wenn wir hoffentlich eine starke Qualifying-Leistung bringen können."

Fotoquelle: xpbimages.com

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