Nico Rosberg hält sich trotz des Sieges in China mit Prognosen zurück

Formel 1 2012

— 20.04.2012

Rosbergs zentrale Frage: "Wer versteht die Reifen am besten?"

Mercedes-Pilot Rosberg gibt sich keinen Illusionen hin - sein Team müsse noch hart arbeiten um die Reifenproblematik zu verstehen



Trotz der Tatsache, dass er beim vergangenen Grand Prix in China in Qualifying und Rennen quasi unschlagbar war, gibt sich Mercedes-Pilot Nico Rosberg für die anstehenden Rennen keinen Illusionen hin. Speziell die Reifenproblematik scheint den 26-Jährigen und sein Team derzeit intensiv zu beschäftigen.

"Natürlich haben wir viele neue Erkenntnisse gewinnen können", so Rosberg gegenüber 'Autosport'. "Aber diese Thematik ist einfach so komplex, dass wir noch viel mehr darüber lernen müssen. Und in dieser Saison wird folgende Frage im Mittelpunkt stehen: Wer versteht das Verhalten der Reifen am besten?"

Der Sohn des ehemaligen Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg schätzt die Lage nach seinem ersten Grand-Prix-Sieg als trügerisch ein und mahnt zur Vorsicht: "Wir müssen wirklich vorsichtig sein, da wir bei den beiden ersten Grands Prix große Probleme hatten. Wir haben hart gearbeitet um unsere Situation zu verbessern, doch ich denke nicht, dass wir alle Probleme ausgeräumt haben, auch wenn wir so schnell waren."

Bei den ersten beiden Trainingssessions im Wüstenstaat Bahrain zeichnete sich am Freitag bereits ab, dass der Umgang mit den Reifen auch an diesem Wochenende wohl wieder eine entscheidende Rolle spielen wird. Fahrer wie Jenson Button beschwerten sich über Funk bereits über immenses Übersteuern - ein Effekt, der sich durch enorme Abnutzung der Hinterreifen erklären lässt.

Zusätzlich wird der hohe Reifenverschleiß natürlich auch durch die höheren Temperaturen in Bahrain gefördert. Doch selbst mit diesen erworbenen Kenntnissen im Hinterkopf wird es laut Nico Rosberg schwierig sein, das exakte Verhalten der Pneus zu prophezeien. Rosberg: "Es ist so schwierig, irgendwelche Vorhersagen bezüglich der Reifenproblematik zu abzugeben. Es wird mit Sicherheit eine schwierige Angelegenheit. Die Frage ist nur, ob es für die anderen Teams genauso schwierig wird."

Fotoquelle: xpbimages.com

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