Sebastian Vettel sieht sich in Bahrain nicht in der Favoritenrolle

Formel 1 2012

— 20.04.2012

Vettel: "Zu den Favoriten zählen andere"

Trotz eines soliden dritten Platzes Sebastian Vettel für den Rest des Bahrain-Wochenendes vorsichtig optimistisch - "Schwierig, Vorhersagen zu machen."



Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel sieht sein Red-Bull-Team beim Großen Preis von Bahrain auf dem richtigen Weg. Im Freien Training in Manama belegte der Deutsche Platz drei, knapp hinter Teamkollege Mark Webber.

Ein solider Auftakt also. Allerdings war es für Vettel in Schanghai vor einer Woche zum Auftakt ähnlich positiv gelaufen und das Wochenende endete letztendlich in einer Enttäuschung: Im Qualifying Platz 11, im Rennen nach Problemen mit den Reifen auch nur Rang fünf.

"Ich denke, dass wir in China die Antworten auf unsere Fragen bekommen haben und uns das hier etwas geholfen hat", so Sebastian Vettel nach dem Freitags-Training. "Nun müssen wir schauen, wo wir stehen und auch, wo sich die Konkurrenz im Vergleich zu uns befindet. Aufgrund der enormen Hitze leiden die Reifen hier sehr. Doch das ist bei allen Teams der Fall."

"Man hat glaube ich gesehen, dass alle Autos hier ziemlich viel herumrutschen, vor allem wenn sie mit viel Benzin unterwegs sind", schildert Vettel die Probleme am ersten Tag. "Mal schauen, wie oft wir dann am Sonntag an die Box kommen müssen. Ich denke, es ist schwierig, jetzt irgendwelche Vorhersagen zu machen. Alles in allem war es ein guter Tag. Wir sind so viel gefahren wie wir geplant hatten und müssen nun schauen, ob wir uns in die richtige Richtung bewegen."

Platz drei mag manchen schon wieder an die glorreichen Vettel-Zeiten der vergangenen beiden Saisons erinnern. Allerdings: "Zu den Favoriten zählen andere. Wir müssen uns auf uns selber konzentrieren und wissen, dass noch eine Menge Arbeit auf uns wartet. Wir haben einen guten Schritt gemacht und müssen nun schauen, wo wir morgen stehen. Dann werden nämlich wohl alle mit ähnlichen Benzinmengen unterwegs sein."

Oft diskutiert wurde vor dem Grand Prix in Bahrain der Einsatz der neuen Auspufflage von Red Bull. Offenbar kommt Sebastian Vettels Teamkollege Mark Webber besser mit dem neuen System zurecht. Jedenfalls war der Australier zuletzt in China damit schneller unterwegs.

Darauf angesprochen erläutert Vettel: "Es ist ganz anders, man kann es nicht vergleichen. Die Bedingungen sind ganz anders als in Schanghai, es ist viel wärmer und das macht sich auch bemerkbar. Deshalb kann man es nur schwer vergleichen. Ich denke aber, dass uns einige gewonnene Erkenntnisse dabei geholfen haben, das neue Paket besser zu verstehen."

Ganz ohne Zwischenfälle verlief das Freie Training für Sebastian Vettel übrigens nicht. In Kurve zehn - traditionell Schauplatz vieler Dreher und Verbremser - kollidierte er beinahe mit seinem Vorbild Michael Schumacher. Vettel setzte innen zum Überholmanöver an, Schumacher hielt jedoch tapfer dagegen und behauptete seine Position.

Laut Vettel eine unnötige Aktion, die ihm aber auch Spaß gemacht hat. "Das war wie ein kleines Klubrennen", so der 24-Jährige zur Beinahe-Kollision. "Schade, denn es hat uns beide etwas Zeit gekostet. Man versucht eigentlich, seine Runde alleine zu fahren um das Auto zu spüren. So schmeißt man zwei Runden in die Tonne, aber das macht ja auch mal Spaß."

Fotoquelle: xpbimages.com

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