Jenson Button ist mit dem Verhalten seines Autos noch nicht zufrieden

Formel 1 2012

— 20.04.2012

McLaren bekommt es mit "fremdem" Auto zu tun

Die heißen Bedingungen führen dazu, dass sich der McLaren in Bahrain nicht so verhält, wie es sich die Fahrer erhoffen



Insbesondere Jenson Button zeigte sich nach dem ersten Trainingstag zum Großen Preis von Bahrain unzufrieden. Der Brite kam mit 1,430 Sekunden Rückstand auf Nico Rosberg auf die sechste Position. Teamkollege Lewis Hamilton fühlte sich am Nachmittag zumindest etwas wohler im Auto, hatte als Vierter jedoch ebenfalls mit 0,931 Sekunden einen recht großen Rückstand auf die Konkurrenz.

"Wenn man sich die Reifen hier anschaut, wird das zur echten Herausforderung", so Hamilton. "Der Asphalt ist extrem heiß, und die Menge an Energie, welche beim Bremsen auf die Reifen wirkt, ist unglaublich. Die Temperaturen steigen, bis es sich einfach so anfühlt, als würde man auf Eis fahren. Die Abnutzung der Reifen wird für alle zu einem großen Problem, und an diesem Wochenende wird sich alles darum drehen, wer die Reifen am besten schonen kann."

"Auch die Windrichtung hat heute eine große Rolle gespielt. Auf einer Runde gab es in der vierten Kurve Gegenwind, in der kommenden Runde war es Rückenwind, dann kam der Wind von der Seite. Und das macht rund um die Strecke einen großen Unterschied aus. Ich denke, dass meine schnellste Runde eine halbe Stunde nachdem Nico Rosberg seine schnellste Runde in der Einheit gefahren hat kam, und der Wind war völlig anders."

"Generell sieht Mercedes schnell aus. Wir sind mehr oder weniger dabei, aber morgen werden wir mehr wissen. Alles in allem war es ein harter Tag, eine harte Herausforderung, aber wir sitzen alle im selben Boot."

"Ich hatte einen interessanten Tag, an dem ich versuchte, auf beiden Reifentypen eine Balance zu finden", so Button. "Das Auto verhält sich völlig anders als in den ersten drei Rennen. Vielleicht sind wir in Bezug auf die Balance zu weit gegangen und müssen einen Schritt zurück machen, es wird über Nacht ein wenig Arbeit erforderlich sein, um uns in eine bessere Position zu bringen. Aber ich bin hoffnungsvoll, dass wir die Probleme vor dem morgigen Tag beheben können."

"Meine Zeiten haben den gesamten Tag über nicht großartig ausgesehen. Auf einer einzelnen Runde sehen Mercedes und Red Bull schnell aus. Der Abstand zur Spitze ist im Moment groß, ich denke jedoch nicht, dass dies auch im Rennen der Fall sein wird."

"Wenn man die Zeiten jedoch ignoriert, so fühle ich mich mit der Richtung, die wir ausgewählt haben, nicht komplett glücklich. Wir haben begonnen, darüber zu reden, was wir für morgen unternehmen können, und es gibt schon ein paar positive Kommentare über die Richtung, wie wir sie einschlagen müssen. Es wird für uns alle dort draußen schwierig - es wird sich alles darum drehen, wie man die Reifen zum Arbeiten bekommt."

"Das war heute hier in Bahrain eine schwierige Einheit", so Teamchef Martin Whitmarsh. "In der Einheit am Vormittag fühlten sich weder Jenson noch Lewis mit der Balance ihres Autos komplett zufrieden, und wir haben den Nachmittag damit verbracht, verschiedene Setup-Optionen auszuprobieren, um für den Rest des Wochenendes eine klare Richtung zu bekommen."

"Nach dem 2. Freien Training ist klar, dass wir immer noch diesen Pfad verfolgen, aber wie immer verfügen wir über jede Menge Daten, um daran über Nacht zu arbeiten. Jenson und Lewis haben das Team auch mit exzellentem Feedback versorgt, was immer schön ist. Jetzt ist es an den Ingenieuren herauszuarbeiten, wie man dies morgen in eine nützliche Setup-Richtung umsetzen kann."

"Während dies die Rundenzeiten nicht widerspiegeln, sieht unsere Geschwindigkeit auf Longruns ganz viel versprechend aus. Und ich bin zuversichtlich, dass wir für den morgigen Tag eine gute Basis legen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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