Rosberg erlebte heute ein turbulentes Rennen

Formel 1 2012

— 22.04.2012

Rosberg zufrieden: "Das war heute Schadensbegrenzung"

Von Platz fünf gestartet erlebte Nico Rosberg ein turbulentes Rennen - zum Duell mit Alonso schweigt der Mercedes-Pilot vorerst



Nach dem gestrigen Qualifying richtete Nico Rosberg noch eine Art Kampfansage an die Konkurrenz. Der Mercedes-Pilot hatte im Abschlusstraining einen Reifensatz weniger verwendet als ein Großteil der Konkurrenz und rechnete deshalb mit einem klaren Vorteil fürs Rennen. Letztendlich kam der Schanghai-Sieger aber nur auf dem Platz ins Ziel von dem er gestartet war: Rang fünf.

"Insgesamt bin ich zufrieden", sagte Rosberg gegenüber 'RTL'. "Das war heute Schadensbegrenzung, wobei es auch viel Positives gab. Wir haben die McLarens geschlagen, die Ferraris und hatten auch eine gute Strategie. Ich hatte ein paar gute Überholmanöver, es gab also einige gute Dinge."

Nach dem Start lieferte sich der Deutsche heiße Duelle mit der Konkurrenz, darunter Fernando Alonso und Lewis Hamilton, die Rosberg beide in den Wüstensand abseits des Asphalts drängte. Alonso zeigte ihm anschließend mit der Faust unmissverständlich, was er von diesem Manöver hielt.

Auf diesen Vorfall angesprochen hielt sich Nico Rosberg vorerst bedeckt: "Ich muss mir das gleich nochmal angucken, ich habe es selber noch nicht gesehen, außer in dem Moment natürlich. Ich schaue es mir lieber noch einmal an, bevor ich etwas dazu sage."

Wie erwartet kam es beim heutigen Rennen in Bahrain auf den richtigen Umgang mit den Pirelli-Reifen an. Die Bedingungen bei den bisherigen vier Grands Prix waren jedes Mal unterschiedlich. Infolgedessen stand auch jedes Mal ein anderer Fahrer auf dem Siegertreppchen.

Rosberg: "Man weiß überhaupt nicht, wer im Rennen schnell ist"

"Bisher herrscht in dieser Saison ein Durcheinander", merkt Rosberg zum bisherigen Saisonverlauf an. "Man weiß überhaupt nicht, wer im Rennen schnell ist. So oder so war das Wochenende okay für uns. Wenn man sich die ersten beiden Rennen anguckt, dann kann man sagen, dass wir da sehr langsam waren. Hier war es aber okay und die Bedingungen da draußen waren sehr schwierig. Der Umgang mit den Reifen war extrem entscheidend. Von daher kann man da ziemlich viel Positives sehen."

Zum Umgang mit den Reifen in dieser Saison erklärte der Wahl-Monegasse: "Es ist ein ganz anderer Sport heutzutage. Man kann nicht eine Runde annähernd Vollgas fahren. Man fährt ganz langsam, wie auf Eis, ganz ruhig. Man darf nie die Reifen überstrapazieren. Es ist etwas ganz anderes, aber auch eine Herausforderung, die ich sehr interessant finde."

Der nächste Grand Prix ist erst in drei Wochen in Spanien. Für den Europaauftakt werden speziell die Top-Teams einige Ausbaustufen und Neuerungen einführen. Nico Rosberg ist zuversichtlich, dass auch Mercedes mit der unmittelbaren Konkurrenz mithalten kann. "Jetzt haben wir ein bisschen Zeit und entwicklungsmäßig geht es auch richtig gut voran", verrät der 26-Jährige. "Ich habe vor zwei Tagen erst die Daten von unserem Windtunnel gesehen. Das Team gibt da richtig Gas, da kommt noch was."

Fotoquelle: xpbimages.com

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