Christian Horner gefällt der derzeitige Konkurrenzkampf in der Formel 1

Formel 1 2012

— 12.05.2012

Horner: "Das ist gut für den Sport"

Red-Bull-Teamchef Christian Horner glaubt, dass die aktuelle Ausgeglichenheit in der Formel 1 gut für den Sport ist



Im Rahmen des Großen Preises von Spanien lobt Christian Horner die diesjährige Ausgeglichenheit im Formel-1-Starterfeld. Laut des Red-Bull-Teamchefs könnten in Spanien neun Fahrer auf die Pole-Position fahren und es sei dieses Jahr kaum möglich, eine Prognose abzugeben.

"Dieses Jahr ist die Herausforderung eine ganz andere als letztes Jahr", so Horner gegenüber 'Sky Sports F1'. "Damals standen wir mit einer Sekunde Vorsprung auf der Pole-Position, was heute definitiv nicht der Fall sein wird. Ich denke, dass es gut für den Sport ist. Neun Fahrer können meiner Meinung nach heute auf Pole fahren, was bemerkenswert ist. Strategisch gesehen muss man im Qualifying schon mit einem Auge aufs Rennen schielen."

Mit dieser Aussage spielt Horner auf die Reifensituation an. Denn zuletzt in Bahrain konnte man bei ein paar Piloten beobachten, dass sie in der Qualifikation einen Reifensatz sparten, um im Rennen am Sonntag damit angreifen zu können. "Die Reifen sind offensichtlich ein Schlüsselfaktor", erklärt Horner diesbezüglich. "Es kommt darauf an, mit ihnen zurecht zu kommen, sie zu verstehen. Es dürfte interessant werden, da der Unterschied zwischen der harten und der weichen Mischung hier sehr groß ist."

Letzte Woche testeten bis auf HRT alle Teams in Mugello und setzten dort vor allem neue Teile ein, die bei den kommenden Rennen zum Einsatz kommen und eine Leistungssteigerung mit sich bringen sollen. Dies könnte in den Augen von Christian Horner weiter für Überraschungen sorgen: "Viele Teams haben neue Updates mitgebracht und die Leistungen sind unvorhersehbar. Es wird interessant sein, zu sehen, wer bei den kommenden sechzehn Rennen die konstanteste Leistung zeigen und dadurch am Ende vorne sein kann. Letztendlich hat aber jeder die gleichen Reifen, was dieses Jahr die große Herausforderung in der Formel 1 darstellt."

Den "Circuit de Catalunya", Schauplatz des Rennens an diesem Wochenende, kennen die Formel-1-Rennställe von den Wintertests wie ihre Westentasche. Dennoch sorgen die derzeitigen hohen Temperaturen für komplett andere Verhältnisse. "Wir kommen hier immer im Februar hin, wenn die Asphalttemperaturen deutlich niedriger sind", sagt Horner. "Wenn die Temperaturen höher sind, ist es ein ganz anderes Unterfangen. Wir verfügen jedoch über viele Informationen, viele Daten aus der Vergangenheit. Doch es wird sicherlich eng zugehen."

Für die Qualifikation möchte sich der Brite nicht festlegen, es fällt ihm angesichts der Ausgeglichenheit im Starterfeld auch sichtlich schwer: "Lewis (Hamilton, Anm. d. Red.) war am Samstagmorgen sehr schnell, Lotus hat auch noch nicht alles gezeigt, Mercedes sind wie wir wissen schnell über eine Runde und auch Fernando (Alonso, Anm. d. Red.) ist auch in guter Form. Selbst die Sauber präsentieren sich derzeit stark. "

Fotoquelle: Red Bull

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