Kimi Räikkönen war enttäuscht, denn er hatte den Sieg ins Visier genommen

Formel 1 2012

— 13.05.2012

Lotus-Team bleibt gelassen: Der Sieg wird noch kommen

Während Räikkönen fest daran glaubt, in Barcelona theoretisch hätte siegen zu können, gibt man sich im Team zufrieden und blickt nach vorn



Das Lotus-Team hat beim Großen Preis von Spanien in Barcelona so viele Punkte geholt wie kein anderer Rennstall. Kimi Räikkönen belegte am Ende Position drei, Teamkollege Romain Grosjean verpasste als Vierter den Sprung auf das Podium knapp. Räikkönen war am Ende sogar überzeugt, dass er das Rennen mit einer besseren Anfangsphase sogar hätte gewinnen können.

"Ich hatte einen sehr guten Start und die Möglichkeit, außen zu überholen", so Räikkönen. "Aber wir hatten nicht ausreichend Geschwindigkeit und ich kam im fünften Gang in den Drehzahlbegrenzer."

"Ich bin ein wenig enttäuscht, denn wenn alles im ersten Teil des Rennens richtig gelaufen wäre, hätten wir gewinnen können. Es gab mit der Geschwindigkeit unseres Autos keine Probleme, aber es geht zwischen allen Teams so knapp zu, dass es einen so viel kostet, wenn man ein kleines Problem hat."

"Unser Auto kann es schaffen, aber es muss alles rund laufen, um in der Lage zu sein, auf die oberste Stufe zu kommen. Mein erster Rennabschnitt war in Ordnung, aber ich hatte nicht die Geschwindigkeit, um mit den Autos vor mir mithalten zu können. Wir wechselten die Reifen, und es schien sehr gut zu laufen, aber wir waren zu weit weg."

"Am Ende benötigten wir ein paar weitere Runden, und wir hätten um den Sieg kämpfen können. Wir sind nicht allzu weit entfernt. Wir haben bisher gute Fortschritte erzielt, das Auto fühlt sich überall stark an."

"Wir verloren am Start eine Position", so Grosjean. "Dabei verloren wir auch einen Teil des Frontflügels! Es war heute kühler, was uns nicht allzu gelegen hat. Trotzdem bin ich mit dem vierten Rang sehr glücklich, besonders wenn man sich den gestrigen Tag anschaut, als ich das komplette letzte Freie Training verpasste."

"Beide Autos sind stark in den Punkten ins Ziel gekommen, was für das Team großartig ist. Für mich war es am Start des Rennens ziemlich schwierig, da es schwierig war, die Frontpartie mit dem beschädigten Flügel ordentlich zum Arbeiten zu bekommen. "

"Aber wir nahmen ein paar Veränderungen vor, am Ende des Rennens flog das Auto dann regelgerecht. Ich denke, dass wir heute die richtigen Entscheidungen gefällt haben. Wenn man uns zu Beginn des Wochenendes gesagt hätte, dass wir auf den Positionen drei und vier ins Ziel kommen, so hätten wir das kaum geglaubt."

"Dies ist ein sehr starkes Ergebnis", so Teamchef Eric Boullier. "Für das Team ist das heute eine großartige Belohnung. Ich denke, dass wir eine stärkere Saison erwarten können, als wir sie vergangenes Jahr hatten. Wir müssen weiter Punkte holen, so wie wir dies in den vergangenen zwei Rennen gemacht haben."

"Ich bin mir sicher, dass an einem Punkt der Saison ein Sieg kommen kann. Nach dem Qualifying baut man Erwartungen auf, und wir hätten nach der starken Geschwindigkeit, die wir im Bahrain-Rennen hatten, erwarten können, dass wir dies auch hier wieder schaffen können, aber das war nicht der Fall."

"Ein Zwischenfall am Start des Rennens hat Grosjean nicht geholfen, aber die Geschwindigkeit beider Fahrer hat am Ende des Rennens unser Potenzial gezeigt. Abschließend möchten wir dem Williams-Team zu ihrem Sieg gratulieren. Wir hoffen, dass bei dem Zwischenfall nach dem Rennen in ihren Boxen niemand ernsthaft verletzt worden ist."

"Der dritte und der vierte Rang ist für das Team ein wirklich gutes Ergebnis", so Chefingenieur Alan Permane. "Dies bedeutet jede Menge Punkte, mehr Punkte, als jedes andere Team an diesem Wochenende geholt hat, was uns dabei hilft, auf den zweiten Rang jede Menge Boden gutzumachen."

"Natürlich wäre es schön gewesen, besser abzuschneiden, aber der Schlüssel zu einer starken Meisterschaft ist Konstanz, und wenn wir bei jedem Rennen in dieser Saison Dritter und Vierter werden können, dann werde ich sehr glücklich sein."

"Wir hatten heute nicht die Geschwindigkeit, um zu siegen, das war nach dem ersten Rennabschnitt klar. Wir versuchten Druck zu machen und am Ende schnell zu sein. Das waren wir, und das hätte sich beinahe bezahlt gemacht."

"Das war ein großartiges Rennen mit einem weiteren Podium", so Ricardo Penteado von Renault. "Dank der vierten Position kommen wir den zweiten Rang in der Meisterschaft näher. Wir haben nach dem Training am Freitag neue Motoren eingeführt, und das verlief gut."

"Wir sind mit beiden Autos im Rennen effektiv mit dem Benzinverbrauch umgegangen, aber bei Romain haben wir zur Rennmitte durch die Problematik für den Motor zu viel Luft verbraucht. Gratulation an Pastor und unsere Renault-Kollegen, welche bei Williams arbeiten, zu dem wohl verdienten Sieg."

Fotoquelle: xpbimages.com

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