Timo Glock hatte wieder einmal mit seinem nervösen Auto zu kämpfen

Formel 1 2012

— 13.05.2012

Enttäuschung bei Marussia: Ein Ausfall und viele Probleme

Während Charles Pic mit technischen Problemen aufgeben musste, kam Timo Glock im Rennen wieder einmal nicht mit der Balance seines Autos zurecht



Das Marussia-Team blieb auch am Sonntag von Problemen verfolgt. Erneut gab es ein Problem mit der Antriebswelle, Charles Pic musste sein Auto deswegen in Runde 35 abstellen. Teamkollege Timo Glock kämpfte unterdessen wie schon so oft in dieser Saison mit der Balance seines Autos und belegte mit zwei Runden Rückstand Position 18.

"Ich hatte einen ziemlich guten Start", so Glock. "Die erste Runde war gut, und ich hatte in dieser Runde einen kleinen Kampf mit Lewis. Nachdem die Positionen generell bezogen waren, versuchte ich einfach, meine Reifen so lange wie möglich am Leben zu halten, und wir hatten erneut mit einer Instabilität am Heck zu kämpfen."

"Ich kann im Moment lediglich 80 Prozent Druck machen. Es ist noch nicht perfekt, und es mangelt uns an Geschwindigkeit. Wir müssen aus diesem Grund Analyse betreiben und dieses Problem vor Monaco in den Griff bekommen. Gratulation an Pastor Maldonado und das Williams-Team. Sie haben heute ein wirklich großartiges Rennergebnis erzielt."

"Ich hatte heute keinen sehr guten Start", so Pic. "Von da an arbeitete ich gut an meiner Geschwindigkeit und habe die HRT wieder in den Griff bekommen. Bis zur 26. Runde lief es für mich gut, als ich plötzlich den Vortrieb verlor und an die Boxen zurückkehrte, wo ich unglücklicherweise aufgeben musste. Wir konnten sehen, dass wir ein Problem mit der Antriebswelle hatten. Wir müssen aus diesem Grund verstehen, warum dies passierte."

"Es gibt für uns alle in den kommenden zwei Wochen eine Menge Arbeit zu erledigen, um uns für Monaco zu verbessern, da wir nicht jenes Wochenende hatten, auf das wir gehofft hatten. Nachdem ich gestern Abend zum 70. Geburtstag von Sir Frank gegangen bin, bin ich für ihn froh, dass er dieses Ergebnis für Pastor und sein Team erhalten hat. Was uns betrifft, so blicken wir auf das kommende Rennen und weitere Fortschritte."

"Es ist natürlich sehr enttäuschend, dass wir nicht in der Lage waren, heute beide Autos ins Ziel zu bekommen", so Teamchef John Booth. "Wir haben an diesem Wochenende zwei Probleme mit der Antriebswelle gehabt - eines davon im Rennen. Wir entschuldigen uns bei Charles, für den Ausfall nach all seinen Anstrengungen an diesem Wochenende."

"Mit Timos Autos haben wir nicht die Fortschritte mit der Balance des Autos gemacht, die wir machen wollten. Und dies hielt ihn davon ab, so schnell zu sein, wie er sein kann. Es gab Zeiten, als wir das Problem in den Griff bekommen hatten, und da war alles in Ordnung, und es gab Zeiten, in denen wir es nicht ganz hinbekommen haben. Da haben wir nicht alles aus dem Auto herausgeholt, so wie das heute der Fall war."

"Für uns ist es ein enttäuschendes Ergebnis aber ein brillanter Sieg für Pastor. Gratulation an das Williams-Team dazu. Vor uns liegt nun eine arbeitsreiche Woche. Aber wir freuen uns auf das kommende Rennen in Monaco."

Fotoquelle: xpbimages.com

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