Ein Teammitglied von Williams hat sich bei dem Feuer schwerer verletzt

Formel 1 2012

— 14.05.2012

Ein Williams-Mitarbeiter nach Brand noch im Krankenhaus

Nach dem Brand in der Williams-Box wird noch ein Teammitglied wegen Verbrennungen im Krankenhaus behandelt, zwei weitere wurden entlassen



Zwei Mitglieder des Williams-Team, die gestern bei dem Brand, der nach dem Rennen in der Box von Bruno Senna ausgebrochen war, verletzt wurden, sind heute aus dem Krankenhaus entlassen wurden. Die beiden Mitarbeiter, die wegen einer Rauchgasvergiftung behandelt wurden, sind bereits wieder in die Heimat zurückgekehrt. Ein Teammitglied befindet sich weiterhin in einem spanischen Krankenhaus, wo es wegen Verbrennungen behandelt wird.

"Ich habe mich heute Morgen gefreut, die meisten Teammitglieder wieder in der Fabrik begrüßen zu können", sagt Teamchef Frank Williams. "Einer unserer Leute befindet sich noch in Spanien in medizinischer Behandlung, aber wir erwarten seine baldige Rückkehr." Der Zustand des Mannes sei jedoch stabil, er sei in guter Verfassung und in ständigem Kontakt mit seiner Familie. Innerhalb der nächsten 48 Stunden soll auch dieser Teamangehörige nach England zurückkehren, wo die weitere medizinische Behandlung durchgeführt wird.

Die Ursache des Feuers ist noch unklar und wird von der FIA und die örtlichen Behörden untersucht. Augenzeugenberichten zufolge ist das Feuer beim Entleeren des Benzintanks des Autos von Bruno Senna ausgebrochen. Der Brand griff schnell auf die Boxeneinrichtung über und hüllte die Box in dichte Rauchschwaden. Insgesamt wurden bei dem Zwischenfall 31 Personen verletzt.

Unterstützt von den Mitgliedern anderer Teams, vor allem von Caterham und Force India, begann die Williams-Crew unverzüglich mit den Löscharbeiten. Zugleich wurde versucht, so viele Ausrüstungsgegenstände wie möglich vor den Flammen zu retten. Dennoch ist der Sachschaden erheblich. Für die Hilfeleistung bedankt sich Frank Williams im Namen seines Teams.

"Wir alle bei Williams sind extrem erleichtert darüber, dass auf dieses Ereignis so schnell reagiert wurde, sodass sich der Schaden, relativ gesehen, in Grenzen hält. So unerwartet und unverdient dieser Zwischenfall auch war, so hat er den echten Zusammenhalt, die Kameradschaft und den Geist der Zusammenarbeit innerhalb des Formel-1-Fahrerlagers demonstriert. Die erstaunliche Reaktion der anderen Teams und des Fahrerlager-Personals war schnell, bedingungslos und überwältigend", so Williams.

Fotoquelle: xpbimages.com

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