Timo Glock kann nicht das Maximum aus seinem Marussia herausholen

Formel 1 2012

— 15.05.2012

Glock: Die Technik setzt Grenzen

Auch in Barcelona litt Timo Glock unter dem nervösen Fahrverhalten seines Marussia - Am Samstagabend feierte er mit Frank Williams



Timo Glock hat den fünften Grand Prix der Saison 2012 auf Rang 18 abgeschlossen. Der Marussia-Pilot kämpfte am gesamten Wochenende mit einer wenig optimalen Balance seines Fahrzeuges. Dennoch konnte Glock den MR01 mit einer konzentrierten Fahrt ins Ziel bringen. Kleiner Lichtblick: Glocks persönlich schnellste Rennrunde in 1:29.599 Minuten war nur 0,681 Sekunden langsamer als die beste Runde von Lewis Hamilton im McLaren.

"Der Start und die erste Runden waren gut, aber der Rest eher durchschnittlich", sagt Glock nach dem Rennen. "Nach wie vor haben wir das Problem, dass unser Auto sehr nervös auf der Bremse ist. Sobald ich mal richtig Gas geben will, erreiche ich ganz schnell eine Grenze, wo der Wagen einfach viel zu instabil wird. Im Moment kann ich immer nur 80 Prozent des Potenzials nutzen. Die restlichen 20 Prozent schlummern noch im Auto, aber ich kann sie aufgrund der Balanceprobleme nicht abrufen", so der Deutsche.

"Wir müssen noch genauer analysieren, woran das liegt. Hoffentlich bekommen wir das bis zum nächsten Rennen in den Griff", hofft Glock. "Ich möchte Pastor Maldonado und dem Williams-Team herzlich zum Sieg am Sonntag gratulieren. Sie haben in Barcelona alles richtig gemacht. Es freut mich ganz besonders für Frank Williams. Am Samstag war ich auf seinem 70. Geburtstag. Ich gönne ihm den Rennsieg seines Teams aus vollem Herzen."

Williams hatte am Samstagabend zu einer Geburtstagsfeier in das Williams-Motorhome eingeladen. Glock nutzte die Gelegenheit, um dem renommierten britischen Teamchef persönlich zu gratulieren. Die Wege im Fahrerlager von Barcelona waren kurz. Der gebürtige Odenwälder reiste zum Grand Prix von Spanien mit dem Wohnmobil an und übernachtete an der Strecke. So konnte Glock an den Abenden noch längere Datenanalysen mit seinen Ingenieuren betreiben. Randnotiz: Beim Formel-1-Rennen in Spanien durchbrach Glock die Schallmauer von 20.000 Rennkilometern.

Fotoquelle: xpbimages.com

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