Felipe Massa beendete auch das Rennen in Barcelona ohne zählbares Ergebnis

Formel 1 2012

— 16.05.2012

Massa kann Bestrafung nicht nachvollziehen

Felipe Massa ist sich keiner Schuld bewusst und glaubt, dass ihn die Durchfahrtsstrafe in Barcelona eine Top-10-Platzierung gekostet hat



Der Große Preis von Spanien war - wieder einmal - ein unglückliches Rennen für Felipe Massa. Schon in der Qualifikation lief für den Ferrari-Piloten wenig zusammen. Während Teamkollege Fernando Alonso aus der ersten Reihe startete, nahm der Brasilianer das Rennen nur von Platz 16 in Angriff. Massa gelang jedoch ein guter Start, schon nach einer Runde lag er auf Platz elf und schnupperte an den WM-Punkten. Doch daraus wurde nichts.

In Runde 28 erhielt Massa von den Rennkommissaren wegen des Ignorierens gelber Flaggen eine Durchfahrtsstrafe. Genau wie Sebastian Vettel kamen die Sportwarte auch beim Brasilianer zu dem Schluss, dass nach dem Unfall von Michael Schumacher und Bruno Senna im Bereich der ersten Kurve unter Gelb zu schnell gefahren sei. Während Vettel am Montag bei 'ServusTV' erklärte: "Das mit der Gelben Flagge muss ich auf meine Kappe nehmen", ist sich Massa keiner Schuld bewusst.

"Ehrlich gesagt glaubt ich nicht, dass ich etwas falsch gemacht habe", wird der 31-Jährige von 'espnstar.com' zitiert. "Ich glaube, es wäre besser, wenn man sich im Detail ansehen würde, was geschehen ist", übt Massa leise Kritik an den Rennkommissaren. "Ich fuhr mitten in einer Gruppe von Auto und habe definitiv nicht versucht, jemanden zu überholen."

Durch die Strafe fiel Massa weit ins Mittelfeld zurück und beendete das Rennen auf Position 15. "Das ist wirklich schade, dann bis dahin war es ein gutes Rennen, ein Platz unter den ersten zehn wäre locker drin gewesen", klagt der Brasilianer. "Ich war in einer Gruppe mit den Red Bull und McLaren und konnte ihr Tempo mitgehen." Ein Top-10-Ergebnis wäre für den Ferrari-Piloten sehr wichtig gewesen, nachdem der Druck auf ihn immer mehr zunimmt und derzeit heftig über eine baldige Entlassung spekuliert wird.

So war für den in dieser Saison meist glücklosen Massa wieder einmal nur das gute Ergebnis seines Teamkollegen der einzige positive Eindruck des Wochenendes."Ich freue mich, dass Fernando bis zum Ende um den Sieg kämpfte." Aus der starken Vorstellung des Spaniers schöpft auch sein Teamkollege Mut. "Das zeigt, dass unser Auto definitiv besser geworden ist. Es ist zwar immer noch nicht das Schnellste, aber wir bewegen uns in die richtige Richtung." Bleibt nur die Frage, wie lange Massa diesen Weg mitgehen darf...

Fotoquelle: Ferrari

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