Martin Whitmarsh würde seinem Piloten Lewis Hamilton den Sieg gönnen

Formel 1 2012

— 16.05.2012

Whitmarsh: "Hamilton verdient den Sieg in Monaco"

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh findet, dass das Team Lewis Hamilton den Sieg in Monaco schuldet, hütet sich aber davor, Prognosen abzugeben



Im Vorjahr machte Lewis Hamilton selbst einige Fahrfehler, die ihn wertvolle WM-Punkte kosteten. Dieses Jahr liefert der Weltmeister 2008 eine makellose Performance ab und brilliert vor allem im Qualifying, doch sein Rennstall lässt ihn regelmäßig im Stich. Ob mit verpatzten Boxenstopps, einem Getriebewechsel, der eine Rückversetzung in der Startaufstellung zur Folge hat, oder mit einem Patzer beim Auftanken vor dem Qualifying - das Glück ist diese Saison ganz klar nicht auf Hamiltons Seite.

Für mehr als Rang drei beim Saisonauftakt in Melbourne, als die Safety-Car-Phase für ihn just im falschen Moment kam, reichte es diese Saison noch nicht. Daher findet Martin Whitmarsh, dass der Brite es verdient hätte, der sechste Saisonsieger zu sein, zumal Monaco zu den Lieblingsstrecken Hamiltons zählt.

"Er ist jetzt in dieser Gemütsverfassung, er verdient es", meint der Teamchef gegenüber 'Autosport'. "Daran besteht absolut kein Zweifel. Wir müssen hart arbeiten und sicherstellen, dass er ein gutes Auto hat, wir keine Fehler machen und dass er in einer Position ist, wo er sein Potenzial auf einem Kurs ausspielen kann, wo er bereits in der Formel 3, der GP2 und in der Formel 1 gewonnen hat. Er hat in jeder Serie gewonnen, daher will er wieder gewinnen."

Prognosen traut sich aber derzeit keiner zu, denn das Wochenende in Barcelona hat einmal mehr bewiesen, dass die Formel 1 derzeit völlig unberechenbar ist. Da hilft McLaren nicht einmal die enorme Erfahrung und Erfolgsbilanz im Fürstentum. "Wir haben mehr Monaco-Sieger als alle anderen und fahren dorthin im Glauben, gewinnen zu können", gibt sich Whitmarsh optimistisch, fügt aber an: "Jeder, der derzeit in diesem Sport Prognosen anstellt, wäre verrückt."

Doch nach den schwierigen letzten Wochen wäre ein McLaren-Sieg nun Balsam für die gescholtene Truppe aus Woking. "In fünf Rennen gab es fünf Sieger und fünf verschiedene Konstrukteure", fällt dem Teamchef auf. "Nach Monaco könnten es sechs Rennen mit sechs verschiedenen Siegern sein - ich hoffe nicht, dass es sechs Konstrukteure sind, denn ich hoffe, dass wir das gewinnen können", spielt er darauf an, dass McLaren mit Jenson Button in Melbourne bereits einmal 2012 den Sieger stellte.

Fotoquelle: xpb.cc

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