Michael Schumacher und Norbert Haug besuchten Lukas Podolski im Trainingslager

Formel 1 2012

— 24.05.2012

Schumi trifft Poldi: Zwei "kölsche Jungs" unterwegs

Was Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski und seiner Kollegen von Michael Schumacher lernen kann und welcher der beiden der bessere Autofahrer ist



Prominenten Besuch bekam gestern Morgen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in ihrem Trainingslager im südfranzösischen Tourrettes. Die beiden Formel-1-Stars Michael Schumacher und Nico Rosberg waren wegen des Formel-1-Rennens in Monaco ebenfalls an der Cote d'Azur und haben den Jungs von Bundestrainer Joachim Löw für die EM in Polen und der Ukraine alles Gute gewünscht. Schumacher und Rosberg haben sich nebenbei auch noch als "Taxifahrer" betätigt und vier Spieler - sehr schnell - zum Training gefahren.

Dass es dabei zu der Traumkonstellation der beiden "kölschen Jung" Schumi und Poldi kommen wird, war so gut wie sicher. Kaum war Schumi vor dem Mannschaftshotel vorgefahren, saß Lukas Podolski auch schon auf dem Beifahrersitz. Dabei waren natürlich der 1.FC Köln und der Abstieg aus der Fußball-Bundesliga sowie der Wechsel von "Prinz Poldi" zum englischen Club FC Arsenal das Hauptgesprächsthema.

"Normal, wie das in Kölle nun mal so abgeht", sagt Schumacher. "Ich bin zwar FC-Fan, und ich glaube Poldi wird den FC auch immer im Herzen bei sich tragen. Aber dennoch, der Sport ist der Sport, und jeder muss glaube ich seinen Weg gehen. Ich bin absolut sicher, dass das, was Poldi entschieden hat, das Richtige für ihn ist. Insofern werden wir in Zukunft dann eben Arsenal die Daumen drücken. Aber wir können auch Köln weiterhin die Daumen drücken."

Podolski und seine Nationalmannschaftskollegen wollen nach zwei Niederlagen gegen Spanien bei großen Turnieren in diesem Jahr in Polen und der Ukraine endlich ein Turnier als Sieger beenden. "Auf jeden Fall ist unser Ziel der Titel", sagt Podolski, der sich dafür auch gerne bei seinem prominenten Chauffeur Ratschläge holt. "Michael hat ja schon sieben, was überragend ist. Den einen oder anderen Tipp hat er vielleicht, den er uns geben kann, wie man am Ende die letzten Prozent herausholen kann, damit wir nicht nur ins Halbfinale und Finale kommen, sondern auch am Ende den Titel in der Hand haben."

Der Besuch der beiden Formel-1-Stars war für die Nationalspieler eine willkommen Abwechslung vom Trainingsalltag. "Klar, auf jeden Fall! Ich denke, wenn man jeden Tag zweimal Training hat und immer unterwegs ist, dann ist das Super", sagt Podolski. Auf die Frage, was Schumacher im Auto besser könne als er, antwortet der Fußballer: "Alles. War die einzige Antwort, die man geben kann."

Dieser gab das Lob zurück und war zufrieden mit seinem fachkundigen Beifahrer: "Er war voll mit dabei und hat Anweisungen gegeben", sagt Schumacher. "Die Technik geht ja immer weiter bei den Autos. Das haben wir gerade besprochen, es gibt auch keine Handbremse wie früher, sondern einen Hebel an der Seite. Die Technik ist schon weit fortgeschritten. - Leider zu weit für den Spaß", bedauert der 43-Jährige.

Fotoquelle: Mercedes-Benz

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