Vorjahressieger Sebastian Vettel erwischte keinen perfekten Start ins Wochenende

Formel 1 2012

— 24.05.2012

Vettel: "Training war wenig aussagekräftig"

Sebastian Vettel misst Platz elf im Donnerstagstraining keine allzu große Bedeutung bei und geht davon aus, trotzdem in die Top 10 fahren zu können



Frage: "Sebastian, kannst du dir vorstellen, dass es ganz, ganz schwierig für dich wird, hier in die Top 10 zu kommen?"
Sebastian Vettel: "Naja, Top 10 sind schon möglich, denke ich. Das Training heute war durch die Bedingungen wenig aussagekräftig, gerade am Nachmittag. Am Vormittag hatten wir zum Schluss eine rote Flagge. Es war kein idealer Tag, aber wir werden schauen, was wir draus machen können."

Frage: "Du siehst nachdenklich aus."
Vettel: "Nachdenklich vielleicht nicht unbedingt, aber man ist natürlich nicht so glücklich, wenn man nicht ganz genau weiß, wo man steht, wenn man nicht die Runden fahren kann, die man will. Gerade am Anfang hätten wir vielleicht ein bisschen früher rausgehen sollen, aber gut. Im Nachhinein ist das immer leicht gesagt. Jetzt scheint die Sonne. Es hätte auch anders kommen können."

Frage: "Wie ist es, bei solchen Bedingungen zu fahren? Wie auf Schmierseife, wie auf Eis?"
Vettel: "Wenn es nass ist, hat man sehr, sehr wenig Grip. Unheimlich schwierig. Auch die Straßenmarkierungen machen es nicht einfacher. Es ist sehr, sehr glatt, sehr rutschig, aber auch da kommt es wieder darauf an, wann genau man draußen ist, wer mit einem draußen ist, wie viele Autos zur gleichen Zeit fahren. Dementsprechend schnell kann sich die Strecke verändern. Zum Ende hin hat es ja recht schnell abgetrocknet. Wir hatten hier glaube ich mal ein Rennen unter Intermediate-Bedingungen, vor vier Jahren, und damals hat man auch gesehen, dass es ziemlich glatt war."

Frage: "Du fährst hier mit der Helmkamera. Die Bilder sehen aus, als würde dir jemand permanent von unten mit dem Vorschlaghammer aufs Auto hauen. Ist es im Cockpit wirklich so?"
Vettel: "Ja. Man gewöhnt sich dran."

Frage: "Selbst an die Schläge?"
Vettel: "Das ist normal. Auf so einem Stadtkurs hat es eben mehr Bodenwellen, mehr Unebenheiten, weil es eine normale Straße ist und keine Rennstrecke. Aber das gehört hier dazu. Ich finde das ganz gut, denn oftmals hilft es der Orientierung, dass man - je nachdem, wie sehr man durchgeschüttelt wird - genau weiß, wo man gerade ist."

Frage: "Wie schwierig war die Entscheidung, ob man wartet oder mit Intermediates rausgeht?"
Vettel: "Nicht so schwer. Man passt sich dem an, was alle machen. Als Erster rausgehen bringt nicht so viel, deswegen schade, dass wir am Nachmittag nicht das rausziehen konnten, was wir wollten."

Fotoquelle: xpbimages.com

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