Felipe Massa fuhr mit vollem Einsatz - inklusive eines leichten Leitplankenkusses

Formel 1 2012

— 24.05.2012

Ferrari zufrieden: Beide Fahrer am ersten Tag bei der Musik

Nicht nur Fernando Alonso, sondern auch Felipe Massa präsentierten sich am Donnerstag in Monte Carlo konkurrenzfähig



Das Ferrari-Team ist mit seinem ersten Trainingstag zum Großen Preis von Monaco zufrieden. Mit 0,856 Sekunden Rückstand belegte Felipe Massa den dritten Rang, Teamkollege Fernando Alonso reihte sich dahinter mit 0,915 Sekunden Abstand ein. Am Vormittag, als sich die Strecke noch komplett trocken präsentierte, war der Spanier rund vier Zehntelsekunden schneller unterwegs.

"Für uns Fahrer stellt der Donnerstag in Monaco die beste Möglichkeit dar, um uns wieder auf diese sehr einzigartige Strecke einzuschießen", so Alonso. "Je mehr du fährst, desto mehr Zuversicht gewinnst du, denn desto härter kannst du Druck machen, um die Rundenzeit zu verbessern."

"Heute Vormittag waren wir in der Lage, uns ohne Probleme durch unser geplantes Programm zu arbeiten. Aber am Nachmittag machte der Regen unsere Pläne kaputt, und auch jene der anderen. Wir waren nicht einmal in der Lage, den superweichen Reifen zu montieren, und lediglich Button konnte das richtige Fenster finden, um das Maximum aus dem weicheren Reifen zu machen, weswegen er die schnellste Zeit fuhr."

"Nun müssen wir einmal abwarten, wie das Wetter am Samstagvormittag ist. Sollte es trocken sein, werden wir womöglich mehr Runden als gewöhnlich fahren. Aber selbst falls es regnet werden wir im Hinblick auf das Rennen arbeiten müssen."

"Fakt ist, dass es noch nicht so ist, als hätten wir viel mehr verstanden, als wir auf den Intermediates unterwegs waren, da die Strecke an einigen Stellen lediglich feucht war. Es war aus diesem Grund nicht sehr repräsentativ. Wir können das Wetter nicht kontrollieren, wir können uns lediglich an es anpassen, sollte es sich verändern."

"Was das Auto betrifft, so würde ich sagen, dass die ersten Eindrücke ganz positiv sind. Alles scheint so zu reagieren, wie wir dies erwarten würden. Wir haben lediglich ein paar kleinere Modifikationen am Setup vorgenommen, versuchten es zu verbessern. Aber es ist natürlich noch zu früh, um irgendwelche Schlüsse zu ziehen. Lasst uns sagen, dass das Wochenende für uns auf dem richtigen Fuß begonnen hat. Nun müssen wir versuchen, diesen Pfad weiter zu verfolgen."

"Wir waren aufgrund des leichten Regens, der am Nachmittag fiel, nicht in der Lage, so viel zu fahren, wie wir dies gerne gemacht hätten", so Massa. "Gleichzeitig bin ich jedoch glücklich, wie es an diesem Donnerstag in Monaco gelaufen ist. Das Auto schien mir von Beginn der ersten Einheit an in Ordnung gewesen zu sein. Es verfügte unter allen Bedingungen über eine gute Balance, hatte eine etwas bessere Traktion, als wir dies erwartet hatten."

"Selbst als wir im Schlussteil der zweiten Einheit mit den Intermediates fuhren, war das Gefühl immer noch positiv. Was die Reifen betrifft, so haben wir nicht einmal die superweichen montiert, weswegen ich über ihr Verhalten nichts sage kann. Die weichen Reifen haben gut funktioniert, auch in Bezug auf ihren Abbau. Mit Sicherheit gibt es noch jede Menge Arbeit zu erledigen, um alle Setup-Details zu optimieren."

"Aber wir haben einen zusätzlichen Tag, an dem wir darüber nachdenken können, was wir tun müssen, um uns auf diesem Gebiet verbessern. Es ist schwierig, im Hinblick auf das Qualifying Vorhersagen zutreffen, im Hinblick auf das Rennen umso schwieriger. Aber definitiv können wir sagen, dass der erste Tag Freien Trainings als ein positiver betrachtet werden kann."

"In der zweiten Einheit hat der Regen unser Programm etwas gestört", so Pat Fry, Technischer Direktor. "Das hat uns daran gehindert, im 2. Freien Training die übliche Arbeit zu erledigen, welche sich auf den Vergleich der beiden Reifentypen fokussierte, welche hier von Pirelli mitgebracht worden sind."

"Am Vormittag haben wir hauptsächlich am Setup des Autos gearbeitet, welches abgesehen von den üblichen Modifikationen, welche für diese Strecke typischerweise benötigt werden, über keine signifikant neuen Teile verfügt. Am Nachmittag wollten wir beide Reifen über einen kurzen und einen längeren Versuch ausprobieren, aber wir haben auf den superweichen Reifen nicht einmal eine einzige Runde geschafft."

"Am Ende verwendeten wir mit beiden Fahrern einen Satz Intermediates. Aber selbst in diesem Fall waren die Bedingungen auf der Strecke für diesen Reifen nicht ganz ideal. Dasselbe traf auf beinahe jeden zu, aus diesem Grund haben wir relativ gesprochen keinerlei Nachteil."

"Klarerweise stehen uns weniger Daten zur Verfügung, um die beste Strategie für das Rennen am Sonntag herauszuarbeiten. Es wird etwas mehr Improvisation erforderlich sein, und es wird notwendig sein, dass wir auf jede Eventualität noch flexibler reagieren können. Wir hatten an beiden Autos keinerlei Probleme irgendeiner Art, was auf einer Strecke wie dieser immer positiv ist."

Fotoquelle: xpbimages.com

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