Sebastian Vettel führt die WM derzeit punktgleich mit Fernando Alonso an

Formel 1 2012

— 25.05.2012

Horner: "Nach 20 Rennen lässt sich ein Muster erkennen"

Die Leistungen sind derzeit kaum einzuschätzen, aber trotz aller Schwankungen ist Red-Bull-Teamchef Christian Horner sicher: "Die Besten werden vorne sein"



Wer siegen will, muss auch Rückschläge verkraften können. Dies ist nach Ansicht der Teamchefs Ross Brawn (Mercedes) und Christian Horner (Red Bull) vor allem in der diesjährigen Saison ein Schlüssel. Nach Ansicht der beiden Verantwortlichen sollten sich die Piloten nicht von Leistungsschwankungen irritieren lassen. "Man muss den Durchschnitt über einen längeren Zeitraum betrachten", wird Brawn von 'Autosport' zitiert.

"Diese Saison verläuft eben mal etwas anders. Die bisherigen Ergebnisse haben uns gelehrt, dass man mehrere Rennen betrachten muss, um eine Leistung zu bemessen. Pastor Maldonado war in Barcelona stark, Sergio Perez in Malaysia. Für den Sport ist es toll, dass sie ihr Talent mal aller Welt beweisen können. Aber letztlich muss man die Ergebnisse über einen längeren Zeitraum betrachten", erklärt der Mercedes-Teamchef.

"Nehmen wir mal Fernando Alonso, der in der WM in Führung liegt. Er hat dieses Jahr bisher kein allzu gutes Auto, aber dennoch hat er es an die Spitze geschafft", sagt Brawn. Der Brite nennt ein weiteres Beispiel für Konstanz - eines aus dem eigenen Lager: "Nico Rosberg hat in den vergangenen drei Rennen insgesamt fast die meisten Punkte geholt. Man muss also immer eine längere Phase betrachten." Der gleichen Meinung ist auch Amtskollege Horner von Red Bull.

"Es kommt nun verstärkt darauf an, dass man in jenen Rennen, die man nicht gewinnen kann, möglichst viele Punkte holt", so der Teamchef der Weltmeister-Mannschaft. "Wenn du nicht siegen kannst, brauchst du Punkte. Wenn sich die Chance auf einen Sieg ergibt, dann musst du sie unbedingt nutzen", meint Horner. "Es gibt viele starke Fahrer, aber es ist kein Zufall, dass die besten Fahrer ganz vorne stehen. Nach 20 Rennen wird man ein entsprechendes Muster an der Spitze erkennen können."

Aus Sicht von Brawn werden die Schwankungen in den kommenden Monaten geringer ausfallen. "Wenn die großen Teams den Umgang mit den Reifen gelernt haben, dann ergibt sich ein neues Muster. Es kann aber dennoch weiterhin sein, dass mal Ausreißer dabei sind. Allerdings wird sich ein Trend abzeichen. Jene Teams, die die besten Ingenieure haben, werden die Reifen besser verstehen und eine höhrere Trefferquote haben."

Wer an diesem Wochenende in Monaco einen Volltreffer landet, weiß bislang niemand. Die Freien Trainings am Donnerstag brachten kaum Erkenntnisse. "Wir sehen es erst nach dem dritten Freien Training, wenn überhaupt", meint Horner, "vielleicht sogar erst im Qualifying. Das Wetter könnte an diesem Wochenende auch ein entscheidender Faktor sein. Es könnte interessant werden. In Monaco gewinnt man immer gerne. Allerdings ist dies auch nur eines von insgesamt 20 Rennen im Kalender."

Fotoquelle: Red Bull

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