Michael Schumacher ist Schnellster - muss aber um fünf Positionen zurück

Formel 1 2012

— 26.05.2012

Qualifying: Schumacher Schnellster - aber nicht auf Pole

Der "Altmeister" erkämpft sich im Qualifying die Bestzeit vor Webber und Rosberg, steht am Sonntag aber dennoch nicht auf der Pole-Position



Nirgendwo ist die Pole-Position so wichtig wie im Fürstentum von Monte Carlo. Auf der Rennstrecke in der Stadt der Millionäre und Milliardäre herrscht ein chronischer Mangel an Überholmöglichkeiten. Umso spannender ist die Qualifikation zum Großen Preis von Monaco, die angesichts knapper Abstände meist zudem viel Spannung bietet. Dieses Jahr stellte da keine Ausnahme dar.

Bei traumhaften Bedingungen mit Sonnenschein und Lufttemperaturen von knapp unter 25 Grad sicherte Michael Schumacher in 1:14.301 Minuten die Bestzeit. Doch der Rekordweltmeister, dem dieses Kunststück zum ersten Mal seit seinem Comeback gelang, steht nicht auf der Pole-Position, denn nach seiner Kollision mit Bruno Senna beim vergangenen Spanien-Grand-Prix geht es für ihn um fünf Startpositionen nach hinten.

Die zweite Position eroberte Mark Webber im Red Bull vor Nico Rosberg im zweiten Mercedes, Lewis Hamilton im McLaren, Romain Grosjean im Lotus, Fernando Alonso und Felipe Massa im Ferrari, Kimi Räikkönen im Lotus, Pastor Maldonado im Williams und Sebastian Vettel im Red Bull auf Rang zehn. Maldonado, für den es nach einer Kollision im Freien Training noch um zehn Plätze nach hinten ging, verzichtete ebenso auf eine gezeitete Runde wie Vettel, der sich dazu entschied, Reifen zu sparen.

Die ersten 20 Qualifying-Minuten wurden früh für einige Minuten unterbrochen, als Sergio Perez in der Schwimmbadschikane zu hart über den ersten Randstein fuhr und sich dabei offenbar links vorne die Radaufhängung beschädigte. Daraufhin rutschte der Mexikaner in die folgende Leitplanke und fuhr zunächst noch einige Meter weiter, verlor ein Rad und musste seinen lädierte Sauber in der Rascasse abstellen.

Nach dem ersten Teil schieden die folgenden sieben langsamsten Fahrer aus: Heikki Kovalainen und Witali Petrow (Caterham), Timo Glock (Marussia), Pedro de la Rosa (HRT), Charles Pic (Marussia), Narain Karthikeyan (HRT) und Sergio Perez (Sauber).

Nach dem zweiten Durchgang schieden die folgenden Piloten auf den Positionen elf bis 17 aus: Nico Hülkenberg (Force India), Kamui Kobayashi (Sauber), Jenson Button (McLaren), Bruno Senna (Williams), Paul di Resta (Force India), Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne (beide Toro Rosso).

Ausführlicher Qualifyingbericht folgt an dieser Stelle in Kürze

Fotoquelle: xpbimages.com

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