Den Kopf nicht hängen lassen: Für Vettel lief es in Monaco nicht rund

Formel 1 2012

— 26.05.2012

Verschlimmbesserter Red Bull stinkt Vettel

Durch Monaco wie ein "hüpfender Hase": Sebastian Vettel ließ sein Auto am Mittag umbauen und war mit dem Ergebnis alles andere als zufrieden - Nur Platz zehn



Es war ein enttäuschender Samstagnachmittag für Sebastian Vettel in Monaco. Nach der vielleicht wichtigsten Qualifikation des Jahres steht für den Doppelweltmeister nur Rang zehn zu Buche - acht Plätze hinter Teamkollege Mark Webber. "Natürlich stinkt mir das jetzt, denn wir waren eigentlich davon überzeugt, dass es passen würde", ärgert sich Vettel bei 'Sky Sport'.

Denn der Heppenheimer hatte mit einer stärkeren Leistung gerechnet. "Am Vormittag sind wir die gleiche Zeit ohne Mühe und mit mehr Benzin gefahren. Die Strecke war eigentlich schneller." Allerdings entschied sich Vettel, den RB8 modifizieren zu lassen. "Heute morgen waren wir noch gut unterwegs, aber in Vorbereitung auf das Qualifying haben wir dann das Falsche gemacht", analysiert er bei 'RTL'.

Von seiner Crew erhielt er ein Auto, dass er im Funk als "hüpfend wie ein Hase" beschrieb. "Ich habe mich im ganzen Qualifying nicht so richtig wohl gefühlt. Das ist hier wichtig", so Vettel. Dass er auf einen gezeiteten Umlauf im dritten Qualifikationsabschnitt verzichtete, erklärt er so: "Wir haben uns entschieden, auf den harten Reifen zu fahren. Der Abstand war zu groß, als dass wir da noch ein Wörtchen hätten mitreden können."

Welche Chancen gibt es noch für Sonntag? Vettel blickt - ohne die Strafe für Pastor Maldonado und sein Aufrücken auf Rang neun zu berücksichtigen - voraus: "Wir stehen auf der härteren Mischung, sind aber trotzdem ziemlich weit hinten. Wir versprechen uns davon, dass wir länger draußen bleiben können", so der Red-Bull-Pilot.

Im dichten Stadtverkehr an der Cote d'Azur will er an eine Aufholjagd nicht glauben. "Überholen ist fast unmöglich - das haben wir im vergangenen Jahr gesehen", prognostiziert Vettel, dass ihm auch die Hilfen DRS und KERS nicht viel helfen werden. Und so bleibt der Optimismus überschaubar. "Sicher haben wir eine andere Strategie als die neun Fahrer vor uns. Ob das hilft, sehen wir morgen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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