Ferraris Formkurve zeigt seit dem Europaauftakt deutlich nach oben

Formel 1 2012

— 28.05.2012

Trotz WM-Führung: Ferrari ist noch nicht zufrieden

Obwohl Fernando Alonso die Fahrerwertung der Formel 1 anführt, sieht Ferrari vor allem in der Qualifikation noch deutlichen Steigerungsbedarf



Wer vor dem Saisonstart in Melbourne sein Geld darauf gesetzt hätte, dass Fernando Alonso nach dem sechsten WM-Lauf die Fahrerwertung der Formel 1 anführt, hätte sicherlich eine stattliche Summe gewonnen. Zu Beginn der Saison bestätigte der F2012 den schwachen Eindruck aus den Wintertests, vom überraschenden Sieg Alonsos im Regenrennen von Malaysia einmal abgesehen musste sich der Spanier in den ersten Rennen des Jahres vor allem auf Schadensbegrenzung konzentrieren.

"Wir hatten einen schwierigen Auftakt in diese Saison, wenn wir uns über die reine Leistung des Autos unterhalten", muss Teamchef Stefano Domenicali eingestehen. Doch wie oft zuvor markierte auch in diesem Jahr der Auftakt der Europasaison eine Art Neustart für die Formel 1 - zumindest für Ferrari. Nach den Testfahrten in Mugello präsentiert sich das Team in deutlich besserer Form, mit Platz zwei und drei in den vergangenen beiden Rennen gewann Alonso in Barcelona und Monaco mehr Punkte als jeder andere Fahrer und reist nun als alleiniger WM-Führender zum nächsten Rennen nach Kanada.

Die WM-Führung nimmt Domenicali natürlich gerne mit. "Wir haben diese Position inne, ob sie nun erwartet oder unerwartet ist." Allerdings verweist der Italiener darauf, dass dieses Bild in der sehr abwechslungsreichen Formel-1-Saison 2012 nur eine Momentaufnahme ist. "In dieser Meisterschaft ist es kaum zu durchschauen, wer in welcher Situation wie konkurrenzfähig ist." Auch gibt sich der Teamchef keiner Illusion hin und weiß, dass der Ferrari noch nicht das schnellste Auto ist.

Daher lautet seine Vorgabe: "Wir müssen unser Fahrzeug ständig weiterentwickeln." Vor allem in der Qualifikation sieht Domenicali noch deutlichen Steigerungsbedarf. "Die Konkurrenz markiert Pole-Positions, wir hingegen tun dies nicht. Das muss ein Ziel für das Team sein. Ausgehend von einer solchen Position gestalten sich die Rennen ganz anders. Darauf müssen wir uns konzentrieren."

Durch permanente Weiterentwicklung des F2012 soll dieses Manko jedoch bald der Vergangenheit angehören. "Wir arbeiten daran, bei jedem Rennen einige Leistungsupdates am Auto umzusetzen", erklärt Domenicali. "Wir freuen uns aber natürlich auch darüber, dass wir derzeit die Gesamtwertung anführen. Derzeit kämpfen jedoch sehr viele Piloten um den Sieg." Daher lautet das Motto der Teamchefs: "Du musst einfach immer da sein. Das ist, was unterm Strich zählt.

Fotoquelle: Ferrari

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