Boxentafeln als Gefahrenquelle: Monaco ist immer für Überraschungen gut

Formel 1 2012

— 29.05.2012

Ärger bei Hamilton: Boxentafel als Sicherheitsrisiko?

Lewis Hamilton wurde beim Grand Prix von Monaco immer wieder von Steckelementen der Boxentafeln am Kopf getroffen, wodurch sein Visier beschädigt wurde



Eine reichlich kuriose Situation ereignete sich beim Grand Prix von Monaco: Lewis Hamilton beschwerte sich während des Rennens via Boxenfunk, dass er von den Steckelementen der Boxentafeln mehrmals am Kopf getroffen wurde. Bisher ist nicht bekannt, dass eine ähnliche Situation in der Formel 1 jemals davor vorgefallen war. Videoaufnahmen existieren ebenfalls nicht.

"Das war wirklich merkwürdig", wunderte sich der Brite, der enttäuschter Fünfter wurde, nach dem Rennen noch immer. "Alle Jungs, die die Boxentafeln herausgehalten haben, standen eingangs der letzten Kurve. Die Nummern, die sie dort immer reinstecken, fielen heraus und haben mich am Helm getroffen. Keine Ahnung, ob das auch anderen Fahrern passiert ist, aber das ist doch lächerlich. Und es passierte immer wieder. Das ist ein Sicherheitsdefizit."

Tatsächlich fahren die Piloten nach der Zielkurve ganz knapp an der rechts platzierten Boxenmauer vorbei, wo sie von den Mechanikern via Boxentafel über die wichtigsten Renndaten auf dem Laufenden gehalten werden. Die Boxentafeln werden oft von den Physiotherapeuten der Piloten bestückt - dies ist zum Beispiel bei Sebastian Vettel der Fall.

Während des Rennens wurde Hamilton wegen der auf seinem Helm aufschlagenden Boxentafel-Elemente immer verärgerter. "Ich habe darum gebeten, dass was dagegen getan wird", sagt der auch diese Saison glücklose McLaren-Pilot gegenüber der 'Sun'. Zumal der "Beschuss" auch Folgen hatte: "Mein Visier wurde dadurch schlechter und schlechter."

Fotoquelle: xpb.cc

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