Auf den Heckflügeln der Sauber steht schon die Einladung nach Mexiko

Formel 1 2012

— 30.05.2012

Formel-1-Kalender: Ecclestone taktiert

Bernie Ecclestone setzt einige Veranstalter von Formel-1-Rennen unter Druck: Mexiko und Südafrika stehen auf der Wunschliste des Briten weit oben



Kaum hat Bernie Ecclestone alle Teams für eine Unterschrift unter das künftige Concorde Agreement (gilt ab 2013) bewogen, widmet er sich wieder anderen Baustellen. Der Formel-1-Boss läutet eine neue Runde im Kampf um die Austragung von Grands Prix ein. Ecclestone muss für die künftigen Austragungsorte New Jersey und Russland Platz schaffen, gleichzeitig bringt er neue Varianten ins Spiel und setzt somit die Veranstalter einiger aktueller Grands Prix zusätzlich unter Druck.

"Ich würde gern nach Mexiko und Südafrika gehen. Die wollen dort etwas auf die Beine stellen", wird Ecclestone auf 'pitpass.com' zitiert. Die beiden Nationen, die in früheren Zeiten schon einmal im Formel-1-Kalender vertreten waren, haben Interesse an der Ausrichtung eines Grand Prix. Allerdings sind die Aussichten auf einen Zuschlag nicht allzu rosig - zumindest nicht im Fall von Südafrika. Dort gibt es die Idee für ein Stadtrennen in Kapstadt, aber es hapert an der Finanzierung.

Die Bemühungen in Mexiko haben hingegen bessere Erfolgschancen. Seit Sergio Perez im aktuellen Sauber oft im Vorderfeld zu finden ist, ist das Formel-1-Interesse im mittelamerikanischen Staat enorm angestiegen. Nachdem man die Pläne für eine neue Strecke im Küstenort Cancun auf Eis gelegt hat, kommt nun eine Rückkehr der Formel 1 nach Mexiko City wieder ins Gespräch. Der Circuit Hermanos Rodriguez mitten in der Metropole müsste allerdings an neueste Sicherheitsstandards angepasst werden.

Dies soll mit Hilfe lokaler Sponsoren gelingen. Nach Medienberichten ist auch Telmex-Boss Carlos Slim in die Planungen involviert. Der Milliardär aus dem Telekommunikations-Geschäft, der auch gleichzeitig Sponsor des Sauber-Rennstalls ist, könnte einen Formel-1-Auftritt in Mexiko finanzieren. Angeblich will man schon 2013 wieder auf der Strecke in der mexikanischen Hauptstadt fahren. Nicht nur Telmex, sondern sieben weitere mexikanische Unternehmen sowie das Tourismusministerium unterstützen diese Pläne.

Ecclestone kann ein solches Bemühen nur helfen. Der Brite hat somit ein weiteres Druckmittel in den Verhandlungen unter anderem in Südkorea, Australien und Spanien. Allerorten will man die hohen Antrittsprämien der Formel 1 nicht mehr bezahlen und den Preis drücken. Dies dürfte unter der Voraussetzung, dass es reichlich Nationen mit Interesse an einem Formel-1-Grand-Prix gibt, nicht allzu leicht fallen.

Fotoquelle: Sauber

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