Jean-Eric Vergne wurde in Monaco bis auf Rang sieben nach vorne gespült

Formel 1 2012

— 30.05.2012

Tambay: "Vergne hätte in Monaco gewinnen können"

Jean-Eric Vergnes Reifenpoker in Monaco ging völlig in die Hose, doch Ex-Formel-1-Pilot Patrick Tambay glaubt, dass sogar der Sieg möglich gewesen wäre



Das Toro-Rosso-Team riskierte in Monaco einen Reifenpoker. Da Jean-Eric Vergne bereits in der 17. Runde zum ersten Mal stoppte, waren seine Pneus in der Endphase des Rennens völlig verschlissen. Der Franzose lag auf der starken siebten Position, aber 14 Runden vor Schluss sah man sich zu einem Boxenstopp gezwungen, da der leichte Regen den Boliden beinahe unfahrbar machte.

Am Kommandostand rauchten verständlicherweise die Köpfe: Mit einer konservativen Entscheidung, Trockenreifen aufziehen zu lassen, wäre Vergne mit Sicherheit aus den Punkterängen gefallen. Also riskierte man und entschied sich für Intermediates. Der Poker ging daneben, denn der Regen wurde nicht stärker, und Vergne kämpfte in den Schlussrunden mit stumpfen Waffen.

Landsmann Patrick Tambay schließt nicht aus, dass Vergne den Klassiker bei der Premiere sogar gewinnen hätte können, wäre der Regen stärker geworden. "Mit dieser Reifenwahl hätte er bei Regen das Rennen gewinnen können", meint der ehemalige Ferrari-Pilot gegenüber 'RMC Sport'.

Der Gedanke Tambays ist gar nicht so abwegig, denn mit Intermediates hätte der Youngster gegenüber seinen Rivalen zumindest kurzzeitig einen großen Vorteil gehabt, bis diese ebenfalls an die Boxen gefahren wären.

"Alle wären auf ziemlich abgefahrenen Trockenreifen unterwegs gewesen, die für eine trockene Piste gemacht sind - sie hätten große Mühe gehabt, auf der Strecke zu bleiben", argumentiert Tambay. "Andere Fahrer wären an die Box gekommen, aber selbst das wäre ein Risiko gewesen, da nur noch so wenige Runde zu fahren waren."

Fotoquelle: xpbimages.com

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