Mark Webber meldete mit seinem Monaco-Sieg seine Titelambitionen an

Formel 1 2012

— 31.05.2012

Webber und die rätselhafte Saison 2011

Red-Bull-Pilot Mark Webber stellte die letztjährige Saison vor ein Rätsel - Rückstand konnte sich der Australier "schwer erklären"



Red-Bull-Pilot Mark Webber gelang vergangene Woche in Monte-Carlo ein eindrucksvolles Comeback. Mit seinem knappen Sieg im Fürstentum ließ er kritische Stimmen verstummen und zog in der Fahrerweltmeisterschaft mit seinem Teamkollegen und ärgsten Konkurrenten Sebastian Vettel gleich. Beide liegen nun mit 73 Punkten auf Rang drei der Fahrerwertung, nur drei Zähler hinter Fernando Alonso.

Das hatte im Vorjahr noch ganz anders ausgesehen. Zwar lag Webber zum gleichen Zeitpunkt 2011 auf WM-Rang drei, hatte damals allerdings schon knapp 60 Punkte Rückstand auf Vettel, der damals in Monaco erfolgreich gewesen war. Und auch am Saisonende hatte Webber klar das Nachsehen, ihm fehlten 134 Punkte auf Weltmeister Vettel. "Das letzte Jahr war ehrlich gesagt ein einziges Rätsel", so Webber gegenüber 'ESPNF1'. "Der Rückstand war manchmal extrem groß, was ich mir manchmal nur schwer erklären kann."

Webber weiter: "Die ersten fünf Monate waren sehr schwierig und ich fuhr in einer anderen Liga als unser anderes Auto", womit er das Auto von Sebastian Vettel meint. "Dieses Jahr läuft es eher so wie 2009 oder 2010, was sehr angenehm ist." In den erwähnten Saisons lag Webber nur wenige Punkte hinter Vettel und konnte lange um den WM-Titel mitfahren.

Ein Grund für Webbers eher schwachen Leistungen im Vorjahr könnten die Pirelli-Reifen gewesen sein, die Vettel offenbar besser lagen als Webber. 2012 setzt Red Bull auf eine neue Auspuffanlage, die wiederum Webbers Fahrstil besser liegt als Vettels, der das alte System bevorzugte.

Webber war in dieser Saison bislang einer der konstantesten Piloten im Feld. In den ersten vier Rennen belegte er jeweils die vierte Position. Durch seinen Sieg in Monaco befindet er sich nun im Titelkampf in einer aussichtsreichen Lage. Zwar erkennt der 35-Jährige wie wichtig es ist, aufgrund der unvorhersehbaren Reifensituation in diesem Jahr konstant Punkte einzufahren (Webber: "Man muss die Punkte mitnehmen und um jeden einzelnen kämpfen!"), Siege ersetzen könne dies jedoch nicht.

"Konstanz ist schön und gut, aber nur mit Siegen gewinnt man Meisterschaften", stellt Webber klar. "Ausfälle können natürlich die WM kosten, doch man muss gewinnen und dann weiter konstant sein."

Fotoquelle: xpbimages.com

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