Jenson Button (re.) hält nach wie vor viel von Michael Schumacher

Formel 1 2012

— 31.05.2012

Button nimmt Schumacher vor Kritikern in Schutz

Jenson Button zufolge hat Michael Schumacher derzeit noch Anlaufschwierigkeiten - "Manchmal dauert es ein bisschen, bis man sich wohlfühlt"



Jenson Button nimmt Michael Schumacher angesichts der anhaltenden Kritik in Schutz. Der Brite ist der Auffassung, dass es einige Zeit dauere, um sich nach einer Rückkehr in die Formel 1 wieder an den Sport und das Umfeld zu gewöhnen.

Der mittlerweile 43-jährige Schumacher war 2010 nach einer drei Jahre langen Auszeit in die Formel 1 zurückgekehrt und fuhr in zwei Saisons der Spitze und Teamkollege Nico Rosberg hinterher. In diesem Jahr lief es zwar bislang oftmals viel versprechend für den siebenmaligen Weltmeister. Doch zahlreiche technische Probleme, sowie unverschuldete Kollisionen kosteten Schumacher etwas Zählbares.

Derzeit liegt der frühere Ferrari-Star mit mageren zwei WM-Punkten abgeschlagen auf WM-Rang achtzehn, während Teamkollege Rosberg mit einem Sieg in China und 59 Punkten eine deutlich positivere Bilanz zu verzeichnen hat. Dass er eigentlich nicht viel verlernt hat, stellte Schumacher zuletzt in Monaco unter Beweis: Im Qualifying am Samstag war der Deutsche auf dem verwinkelten Straßenkurs Schnellster, musste aufgrund einer Strafe, die er beim vorherigen Rennen in Spanien erhalten hatte, jedoch fünf Plätze weiter hinten starten.

"Michael musste sich seit seinem Comeback in den vergangenen beiden Jahren viel Kritik anhören", so Button gegenüber 'Autosport'. "Ich denke, dass wir alle vergessen, was er in seiner früheren Karriere erreicht hat. Manchmal dauert es ein bisschen, bis man sich in einem Auto und in einem Team wohlfühlt." Bezüglich seiner "Pole-Position" in Monte-Carlo sagt Button: "Das war eine tolle Runde. Er machte keine Fehler und sie war definitiv verdient."

Wie Schumachers zweite Formel-1-Karriere weitergeht, steht derzeit noch in den Sternen. Offenbar möchten der zweifache Familienvater und sein Arbeitgeber Mercedes noch den weiteren Saisonverlauf abwarten, ehe man sich zusammensetzt und über eine gemeinsame Zukunft berät.

Fotoquelle: xpbimages.com

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