Lewis Hamilton wartet weiter auf seinen ersten Saisonsieg 2012

Formel 1 2012

— 01.06.2012

Hamilton: "Richte mich jedes Mal selbst auf"

Lewis Hamilton musste auch Monaco ohne Erfolgserlebnis verlassen - Wie er mit den Rückschlägen umgeht und warum der erste Sieg nicht gelingen will



Bei Lewis Hamilton geht das Warten weiter. Teamchef Martin Whitmarsh hatte vor dem Grand Prix von Monaco gemeint, dass der Brite überfällig für den ersten Saisonsieg sei und dass das Fürstentum dafür der perfekte Ort wäre. Doch es kam anders und Hamilton musste sich schließlich mit Rang fünf begnügen.

Am 27-Jährigen liegt es dieses Jahr nicht, dass es nicht zum Sieg reicht. Er liefert im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Jenson Button fehlerlose Leistungen ab, präsentiert sich vor allem im Qualifying stets in Topform, doch sein Rennstall patzt immer wieder. Ob ein Getriebewechsel, schlechte Boxenstopps oder eine mäßige Strategie - die McLaren-Mannschaft hat schon bessere Zeiten erlebt.

Glaubt man Hamilton, dann lässt er sich jedoch von dieser Durststrecke nicht entmutigen. "Für mich ist es nicht schwierig, nach vorne zu blicken", stellt er gegenüber der 'Press Association' klar. "Ich freue mich auf jedes Rennen, und was auch immer dort passiert - ich richte mich immer selbst auf und pushe weiter."

Fitnesscenter statt Partyleben

Anfang des Jahres machte der McLaren-Pilot Andeutungen, wonach er im Vorjahr zu sehr das Partyleben genoss und sich dies auf die Rennwochenende ausgewirkt habe. Dieses Jahr zeigt er sich von einer anderen Seite: "Ich arbeite im Fitnessstudio so hart ich nur kann, und ich bringe mich vor jedem Rennen in die gleiche Gemütsverfassung und stellte damit sicher, dass ich meine Arbeit abliefere - was ich tue."

Dennoch gibt er zu, dass die vergangenen Rennen frustrierend war, zumal das Team nach dem starken Auftaktwochenende in Melbourne als Titelfavorit in die Saison gegangen war. Danach fiel man Rennen für Rennen weiter zurück. "Ich hoffe nur, dass wir ein paar Updates bekommen, die uns näher an die anderen heranbringen", sieht er sein Team unter Zugzwang. "Dann hoffe ich, dass wir ein Wochenende erleben, wo nichts schiefgeht, denn die anderen Jungs leisten fantastische Arbeit."

Frust in Monaco

Hamiltons Geduldsfaden ist jedenfalls zum Zerreißen gespannt. Warum er noch immer ohne Sieg dasteht? "Ich weiß es wirklich nicht, warum das so ist. Wir hatten kein Grand-Prix-Wochenende, wo nicht irgendetwas schiefgelaufen ist", meint er. "Der Start in Monaco war diesmal nur der Anfang - ich weiß nicht, was dann passiert ist. Mein Boxenstopp fühlte sich nicht sehr schnell an, aber generell waren nicht wir während des Rennens nicht schnell genug, was seltsam ist."

Lange sah es zumindest nach einem Podestplatz aus, aber schließlich musste er Sebastian Vettel, der auf einer anderen Strategie war, und Fernando Alonso den Fortritt lassen: "Es war wirklich nicht toll, als wir den Platz an Fernando verloren hatten - und dann auch noch an Red Bull um so wenig Zeit, ich glaube es war eine halbe Sekunde oder so. Wir haben aber immerhin Punkte geholt, obwohl es nicht unser bestes Wochenende war."

Fotoquelle: McLaren

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