Hat nur den Motorsport im Sinn: Paul di Resta

Formel 1 2012

— 03.06.2012

Di Resta: "Ich würde definitiv mehr für die Schule tun"

Paul di Resta verschwendete in seiner Jugend nicht viele Gedanken an andere Themen als den Motorsport - "Motorsport war meine Fremdsprache"



Paul di Resta fährt in diesem Jahr seine zweite Formel-1-Saison und kommt dabei immer besser in Fahrt. Bei den ersten sechs Saisonrennen fuhr der Force-India-Pilot vier Mal in die Punkte, zuletzt belegte er in Monaco Rang sieben und erhöhte damit seine Punktebilanz um weitere sechs Zähler auf insgesamt 21.

Der Cousin des bekannten Indy-Car-Piloten Dario Franchitti, der vergangene Woche zum dritten Mal die 500 Meilen von Indianapolis für sich entschied, durchlief zu Beginn seiner Karriere die klassischen Rennserien: Von 1994 bis 2002 fuhr der Schotte Go-Kart, anschließend stieg er in die Britische Formel Renault auf und gewann 2006 die Formel-3-Euro-Serie. Anschließend wechselte di Resta, der 2004 die begehrte Nachwuchs-Auszeichnung McLaren Autosport BRDC Award gewann, in die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft und wurde dort 2010 für Mercedes ebenfalls Meister.

Im letzten Jahr erfolgte dann das Debüt für Force India. Dieser Schritt ist eher unüblich, da jungen Tourenwagen-Piloten in der Regel der Sprung in die Königsklasse nicht gelingt. Selbst erfolgreichen DTM-Piloten wie Jamie Green oder Gary Paffett blieb ein Stammcockpit in der Formel 1 verwehrt. Paffett schaffte es lediglich, den Job als Testfahrer bei McLaren zu ergattern.

Für di Resta stand nur der Motorsport im Mittelpunkt

Während andere Jugendliche sich auf guten Noten fokussieren, nach einem Ausbildungsplatz oder einem Studium Ausschau halten, verbrachte der heute 26-Jährige di Resta seine Jugend vor allem an den Rennstrecken und hatte nur wenig Zeit, sich über andere Dinge Gedanken zu machen. Dementsprechend litten auch seine schulischen Leistungen darunter.

"Rückblickend würde ich sagen, dass ich definitiv mehr für die Schule tun würde, wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte", so di Resta gegenüber 'formula1.com'. "Zu dieser Zeit hatte ich nur den Motorsport im Kopf, sodass ich mich auf nicht viel anderes konzentrieren konnte. Ich machte mir keine Gedanken über Mathe oder Englisch - das nahm ich gar nicht in meinen Kopf auf. Ich dachte nur an Autos und Reifen - das war meine Fremdsprache."

Selbst für die Zeit nach seiner aktiven Rennfahrer-Karriere kann sich di Resta nichts anderes vorstellen, als ein Engagement im Motorsport: "Sollte meine Karriere mal vorbei sein, würde ich mich aufgrund meiner Erfahrungen immer für einen Job im Motorsport entscheiden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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