Hülkenberg und di Resta glauben, in Schlagdistanz zur Konkurrenz zu sein

Formel 1 2012

— 05.06.2012

Force India: Warten auf den Knalleffekt

Paul di Resta und Nico Hülkenberg glauben vor dem Kanada-Grand-Prix, den Kontakt zum Mittelfeld nicht verloren zu haben - Monza-Paket und viel Risiko



Williams sorgte mit Pastor Maldonados Sieg in Spanien für die Sensation und Sauber mit dem zweiten Platz von Sergio Perez in Malaysia für einen Knalleffekt. Lotus redet sogar im Kampf um die WM ein Wörtchen mit. Von den einstigen Mittelfeldmannschaften ist in der Saison bislang nur Force India ein Topresultat schuldig geblieben. "Die Teams um uns herum sind alle stark, aber wir haben Konstanz demonstriert und können es mit ihnen aufnehmen", meint Paul di Resta.

Der Schotte ist davon überzeugt, im Machtgefüge der Formel 1 nicht an Boden verloren zu haben. "Ich denke, wir haben gezeigt, dass wir da weitermachen können, wo wir im vergangenen Jahr aufgehört haben", bekräftigt er. Auch Teamkollege Nico Hülkenberg sieht Force India gut aufgestellt. "Wir sind nicht weit hinter Williams und Sauber zurück. Im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, wie gut es entwickeln kann", so der Emmericher.

Di Resta fordert Optimismus ein: "Wir stehen mit der Punktausbeute besser da als im vergangenen Jahr. Daraus können wir Positives ziehen, müssen weiter Zähler sammeln und in der zweiten Saisonhälfte sogar noch stärker werden", so der 26-Jährige. Hülkenberg hebt hervor: "Es gab schon einige gute Momente. Aber es gab auch welche, in denen ich Pech hatte. Viele Rennen waren unvorhersehbar, aber unser Tempo ziemlich konstant", lautet das Fazit nach einem Saisondrittel.

Auf den Kanada-Grand-Prix freut sich Hülkenberg: "Eine meiner Lieblingsstrecken und ich mag auch Montreal als Stadt. Die Atmosphäre ist toll, weil die ganze Region hinter dem Rennen steht und alles voller Fans ist", erklärt er. Vor dem Circuit Gilles Villeneuve hat er Respekt: "In einigen Kurven sind die Mauern sehr nahe an der Strecke. Einen Fehler zu machen ist relativ einfach, weil du die Kerbs benutzen und für eine gute Rundenzeit nahe an die Mauern fahren musst", weiß Hülkenberg.

Auch di Resta kennt die Besonderheiten, die auf der Insel im Sankt-Lorenz-Strom warten: "Eine ungewöhnliche Strecke mit langen Geraden. Hier ist eine gute Höchstgeschwindigkeit gefragt", so der frühere DTM-Champion, der sich auf ein neues Fahrgefühl wird einstellen müssen: "Wir werden ein spezielles Paket mit wenig Abtrieb verwenden, ähnlich zu dem für Monza. Das Auto fühlt sich also anders an und am Anfang etwas wackelig", meint er.

Fotoquelle: xpbimages.com

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