Sebastian Vettel zieht nach dem ersten Trainingstag ein positives Fazit

Formel 1 2012

— 08.06.2012

Vettel: "Sollten konkurrenzfähig sein"

Sebastian Vettel erklärt, warum er den Aufruhr wegen des Senna-Zwischenfalls nicht versteht, wieso er zuversichtlich ist und weshalb er nicht mit Sensationen rechnet



Sebastian Vettel erlebte einen turbulenten ersten Trainingstag in Montreal. Insgesamt kam der Red-Bull-Pilot mit einem Rückstand von 0,272 Sekunden auf den vierten Gesamtrang - Lewis Hamilton und die beiden Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa waren schneller als er.

Zudem wurde er nach einem Zwischenfall im ersten Freien Training mit Bruno Senna zur Rennleitung zitiert und verwarnt, weil er den Williams-Piloten vor der Zielschikane in einem Überholmanöver links gegen die Mauer drückte.

Frage: "Sebastian, Wie würdest du den Freitag zusammenfassen?"
Sebastian Vettel: "Wir sind viel gefahren und hatten keine gröberen Probleme. Alles in allem sind wir ganz zufrieden. Hoffentlich können wir für morgen noch einen Sprung nach vorne machen."

Frage: "Wie eng wird es hier morgen?"
Vettel: "Ich glaube, heute ist das schwer einzuschätzen, aber es wird sehr eng. Bis jetzt hab ich noch nicht viel auf die Zeiten geschaut. Daher weiß ich noch nicht wirklich, wo wir stehen. Wichtig ist aber, dass ich mich am Nachmittag ein bisschen wohler gefühlt habe, dass wir gut durch unser Programm kamen und mehr auf uns geschaut haben als auf die anderen. Jetzt schauen wir mal, was morgen herausspringt, aber wir sollten einigermaßen dabei sein."

Frage: "Ihr hattet heute Morgen einige Messinstrumente am Auto. Wofür sind diese Teile?"
Vettel: "Es geht gerade am Anfang am Freitag, wenn man noch nicht wirklich viel aus der Strecke herausholen kann, darum, hie und da was zu probieren und die eine oder andere Aparatur ans Auto zu bringen, um zu messen, wo denn die Luft genau hingeht, wo sie herkommt und wie das dann danach ausschaut. Um das besser zu verstehen, helfen solche Instrumente."

Frage: "Wie hast du den Zwischenfall mit Bruno Senna erlebt?"
Vettel: "Da gibt es glaube ich nicht viel dazu zu sagen. Wir sind uns einig. Es war mit Sicherheit keine Absicht, aber er hat das auch überhaupt nicht schlimm aufgenommen. Es ist ein bisschen schade, dass da nicht jeder unsere Meinung teilt, aber so ist das nun mal manchmal."

Frage: "Wie groß ist der Unterschied zwischen den beiden Reifenmischungen?"
Vettel: "Der Unterschied zwischen den Reifen ist glaube ich nicht so groß wie in Monaco - wir sprechen von ein paar Zehnteln, nicht von Sekunden. Wir haben auf den Regen getippt, der dann nicht gekommen ist, und hatten daher unseren Run mit den weichen Reifen heute Morgen. Daher ist es ein bisschen schwer zu sagen, wo man genau steht."

"Ich glaube aber, dass der weiche Reifen der sein wird, der im Qualifying benutzt wird. Er scheint auch einigermaßen über die Distanz zu halten. Ich glaube, dass es in etwa ähnlich wie in Monaco ablaufen wird: Qualifying auf den Supersoft-Reifen, im Rennen sollte es dann keine allzu großen Überraschungen geben. Wir haben kein Auto und kein Team gesehen, das einen großen Schritt nach vorne gemacht hat."

Frage: "Wie nahe kamst du heute den Mauern?"
Vettel: "Hie und da kamen sie schon ein bisschen näher, aber das gehört hier dazu und macht ja auch Spaß. Es ist schön, und es handelt sich um eine tolle Strecke. Es gibt hier viel Stop-and-Go, viele Bremspunkte, die Schikanen, Richtungsänderungen."

Frage: "Wie war das Fahren über die Randsteine?
Vettel: "Das ist Teil der Charakteristik dieser Strecke, dass es hier viele Bodenwellen und Randsteine gibt. Da muss man sehr wild und grob sein, aber das macht Spaß."

Frage: "Spürst du zusätzlichen Druck, weil du und Red Bull hier noch nie gewonnen habt?"
Vettel: "Nein. Hoffentlich können wir das am Sonntag ändern. Es handelt sich um ein normales Rennen. Da es eine tolle Strecke ist, genieße ich es mehr, hier meine Runden zu drehen als über solche Dinge nachzudenken."

Fotoquelle: Red Bull

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