Timo Glock kämpft immer noch mit einer mangelnden Bremsbalance

Formel 1 2012

— 08.06.2012

Schwieriger Start ins Kanada-Wochenende für Marussia

Die beiden Piloten des Marussia-Teams hatten am Freitag Probleme, mit der Geschwindigkeit der Konkurrenz mitzuhalten



Das Marussia-Team hat den Anspruch, zumindest das HRT-Team hinter sich zu halten, doch das scheint in Montreal keine Selbstverständlichkeiten zu sein. Sowohl Timo Glock als auch Teamkollege Charles Pic reihten sich hinter einem der Konkurrenten ein, Glock mit 3,825 Sekunden Rückstand auf Position 22, Pic mit 4,643 Sekunden Abstand auf Position 24.

"Das war heute für uns in Montreal ein schwieriger Start", so Glock. "Die Leistung des Autos war nicht perfekt. Wir versuchten, im ersten Training ein paar Abtriebs-Level auszuprobieren, aber das war generell etwas schwierig, da die Strecke heute Vormittag zu Beginn sehr grün war. Im zweiten Training probierten wir erneut ein paar Veränderungen am Setup aus."

"Ich leistete mir in der ersten Kurve einen kleinen Fehler, als ich einen Dreher hatte. Generell denke ich, dass dies hier nicht unsere stärkste Strecke ist. Aber wir müssen versuchen, die Probleme in den Griff zu bekommen. Die Stabilität beim Bremsen ist hier immer noch ein Problem."

"Die anderen Teams sehen ziemlich stark aus. Ich denke aus diesem Grund, dass wir ein schwieriges Wochenende vor uns liegen haben. Nun müssen wir über Nacht hart arbeiten, um das Auto in eine bessere Form zu bekommen. Wir müssen schauen, was wir morgen erreichen können."

"Dies war ein schwieriger Start in das Wochenende, da die Strecke für mich neu ist", so Pic. "Unter diesen Bedingungen hofft man auf konstantere Bedingungen, als wir sie hatten. Aber wir hielten unsere Konzentration aufrecht und schlossen unser volles Bewertungsprogramm ab, was positiv war."

"Heute Nachmittag hatten wir in den trockeneren Bedingungen ein Problem mit den Bremsen, wir mussten sie aus diesem Grund wechseln. Das Team arbeitete sehr hart um sicherzustellen, dass ich in den letzten zehn Minuten der Einheit zurück auf der Strecke sein kann. Dafür vielen Dank. Wir hoffen für den Rest des Wochenendes auf eine trockene Strecke, sodass wir das gutmachen können, was wir heute verloren haben."

"Das war angesichts des Wetters und der Zwischenfälle, welche die Fahrer und Ingenieure wach hielten, ein sehr interessanter Start des Wochenendes", so Teamchef John Booth. "Wir haben für dieses Rennen natürlich ein neues Aerodynamikpaket für wenig Abtrieb, der Druck war heute Vormittag also da, diese Bewertungen abzuschließen, bevor das Wetter unsere Fortschritte behindert."

"Wir sammelten jedoch alle Daten, die wir benötigten, und das war wichtiger als das, was die Zeiten widerspiegeln. Wir sind nun gerüstet, um für den Rest des Wochenendes die richtigen Entscheidungen zu treffen, inklusive wie wir mit den Reifen umgehen."

"Heute Nachmittag besserte sich das Wetter zunächst, und wir waren in der Lage, die Daten zu nutzen, um ein besseres Bild davon zu bekommen, wie wir aussehen. In gewisser Weise war es für Charles frustrierend, dass die Bremsen an seinem Auto einen Leistungsverlust hatten."

"Dies ist auf dieser Strecke nicht ungewöhnlich, wir hatten das Gefühl, dass es die beste Option war, die Bremsen auszutauschen. Aus diesem Grund verlor er auf der Strecke Zeit. In den trockenen Bedingungen, die für das restliche Wochenende vorhergesagt sind, hoffen wir, ein paar Verbesserungen zu sehen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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