Paul di Resta ist enttäuscht, dass er im Verlauf des Rennens zurückfiel

Formel 1 2012

— 10.06.2012

Force India enttäuscht: Das Potenzial nicht genutzt

Im Lager des indischen Rennstalls ist man enttäuscht, denn im Verlauf des Rennens rutschte man deutlich zurück



Das Force-India-Team war mit dem festen Wunsch in den Großen Preis von Kanada gegangen, in die Punkte zu fahren. Doch Paul di Resta rutschte vom fünften bis auf den elften Rang ab und sah die Zielflagge damit direkt vor seinem Teamkollegen Nico Hülkenberg außerhalb der WM-Zähler. In der Konstrukteursmeisterschaft liegt der Rennstall damit mit 28 WM-Zählern weiterhin auf der achten Position.

"Ich denke, dass wir uns alle ein wenig enttäuscht darüber fühlen, heute Punkte verpasst zu haben", so di Resta. "Sich als Achter zu qualifizieren und bis auf den fünften Platz nach vorne zu kommen zeigt, dass wir gut platziert waren, und die Dinge verliefen während den ersten paar Runden reibungslos."

"Dann schien ich auf den superweichen Reifen an starkem Abbau zu leiden, weswegen wir früh an die Box gingen. Aber auf den weichen Reifen hatten wir einfach nicht die Leistung, um gegen die Autos um uns herum zufahren und rutschen zurück."

"Es ist eine verpasste Chance, aber manchmal hat man Wochenenden wie diese. Wir müssen nun die Dinge analysieren, unsere Köpfe aufrecht halten und nächstes Mal härter zurückschlagen."

"Unser heutiges Ergebnis ist etwas enttäuschend", so Hülkenberg. "Wir dachten, dass wir es in die Punkte schaffen würden, aber in diesem Jahr ist jedes Rennen schwierig vorherzusehen, und wir waren nicht in der Lage, das zu erreichen, was wir uns erhofft hatten."

"Schlussendlich hatten wir heute nicht ausreichend Geschwindigkeit und litten im Vergleich zu den Autos um uns herum um eine hohe Abnutzung der Reifen. Wir hatten eine Zwei-Boxenstopp-Strategie während viele unserer Gegner in der Lage waren, einmal zu starten, und davon haben sie definiert profitiert."

"Dies war an diesem Nachmittag ein heißes Stück Arbeit", bilanziert Teamchef Vijay Mallya. "Unglücklicherweise haben wir nicht die Ergebnisse erzielt, die wir holen wollten. Das Auto hat während des Wochenendes eine starke Geschwindigkeit gezeigt, aber aus welchem Grund auch immer konnten wir heute nicht das Optimum finden. Das ist schade, denn im ersten Rennabschnitt sahen wir sehr stark aus, und Paul kam vor seinem ersten Boxenstopp bis auf den fünften Platz nach vorn."

"Wir waren jedoch nicht in der Lage, die superweichen Reifen ausreichend lange am Leben zu halten, und wir hatten auf den weichen Reifen nicht ausreichend Geschwindigkeit. Wir reisen hier aus diesem Grund mit dem Gefühl ab, dass wir unser Potenzial nicht genutzt haben, aber gleichzeitig entschlossen, aus den heutigen Lektionen zu lernen, bevor wir in Valencia ankommen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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