Kovalainen und Petrow wollen an die Kanada-Performance anknüpfen

Formel 1 2012

— 19.06.2012

Caterham: Dank Upgrades erstmals in Q2?

Heikki Kovalainen und Witali Petrow nehmen den Grand Prix von Europa mit einem aerodynamisch überarbeiteten Caterham CT01 in Angriff



Caterham fährt dem ersten WM-Punkt nach wie vor hinterher. Dank konsequenter Entwicklung konnte die Lücke zu den gegnerischen Teams - allen voran Toro Rosso - seit Saisonbeginn aber stetig verringert werden. Beim Grand Prix von Europa in Valencia plant die Truppe rund um Tony Fernandes den nächsten Schritt und will am Samstag erstmals in Q2 vorstoßen.

Heikki Kovalainen und Witali Petrow kommen an diesem Wochenende in den Genuss eines überarbeiteten CT01. "Wir haben eine Reihe neuer aerodynamischer Elemente am Auto. Zudem gab es geringfügige Modifikationen am Unterboden", sagt Caterham-Technikchef Mark Smith. Diese sollen sich auf dem spanischen Stadtkurs auszahlen.

Petrow hat zu Valencia eine besondere Bindung. "Ich kenne die Stadt sehr gut, denn während meiner GP2-Zeit lebte ich zwei Jahre lang dort. Zudem holte ich im Jahr 2007 in Valencia meinen ersten GP2-Sieg. Ich freue mich jedesmal auf die Rückkehr", so der Russe, der in der Formel 1 noch auf seine erste Top-10-Platzierung auf der 5,419 Kilometer langen Strecke wartet.

Dank der Upgrades am Auto hofft Petrow am kommenden Wochenende auf einen weiteren Schritt nach vorn: "Wir konnten während der zurückliegenden Wochen beobachten, wie wir den vor uns platzierten Teams langsam aber sicher näherkamen. Wir waren in Kanada dichter denn je am Einzug in Q2 dran und ich bin gespannt, was uns die Upgrades in Valencia und Silverstone in diesem Zusammenhang bringen."

Ähnliche Herangehenweise wie in Montreal

Für Kovalainen ist Valencia "nicht die aufregendste Strecke der Saison". "Die Streckenoberfläche ist sehr glatt und die Randsteine sind kein Problem", urteilt der Finne, findet aber wenig Gefallen am Stop-and-Go-Charakter: "Da sind die Bremsen und das Kühlsystem stark gefordert." Auch dem Haushalten mit den Reifen kommt bei der traditionellen Hitzeschlacht in Valencia eine große Bedeutung zu, weshalb Kovalainen davon ausgeht, "mit ähnlichen Setup-Optionen wie in Montreal", auszurücken.

Teamchef Fernandes gibt sich vor dem Grand Prix von Europa zurückhaltend. "Wir müssen ehrlich zu uns selbst sein und wissen, dass die aerodynamischen Upgrades allein nicht dafür sorgen werden, dass wir den Anschluss an die Mittelfeldteams schaffen. Wir sehen die Veränderungen aber als ein Statement an, das Auto im selben Tempo wie unsere Gegner weiterzuentwickeln", sagt der Malaysier und unterstreicht die Zielsetzung des Teams: "Wir haben die Leute und Ressourcen im Team, um in diesem Jahr einen WM-Punkt einzufahren."

Fotoquelle: xpbimages.com

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