In Kanada erlebten Timo Glock und Charles Pic einen Rückschritt

Formel 1 2012

— 19.06.2012

Valencia: Marussia will HRT hinter sich lassen

Timo Glock und Charles Pic erlebten in Montreal ein Wochenende zum Vergessen - Für Valencia ist das Marussia-Duo optimistisch



Das Marussia-Team hofft bei der Rückkehr der Formel 1 nach Europa auf eine Rückkehr zu den Tatsachen vor dem Abflug nach Kanada. In Montreal erlebten Timo Glock und Charles Pic einen Rückschlag und mussten sich in den Freien Trainings teilweise beiden HRT-Piloten geschlagen geben. Im Qualifying hatte das HRT-Duo die Marussia-Piloten im Sandwich.

"Wir erlebten in Kanada einen Rückschritt", räumt John Booth ein. "Unser Paket für wenig Abtrieb funktionierte nicht wie erhofft", bedauert der Marussia-Teamchef, gibt sich für das kommende Rennwochenende aber hoffnungsvoll: "Wir haben die Daten aus Montreal umfassend analysiert und sind zuversichtlich, im Qualifying in Valencia eine Verbesserung erzielen zu können."

"Gelingt uns das, sollten wir auch im Rennen besser aussehen", glaubt Booth. In Montreal musste Glock seinen MR01 aufgrund von Bremsversagen abstellen. Teamkollege Pic wurde mit zwei Runden Rückstand auf den Vorletzten abgeschlagener 20. und Letzter im Rennen.

In Vorausschau auf das Stadtrennen im Hafengebiet von Valencia spricht Booth von einem "alles andere als einfachen Rennen". "Die Maßgabe, gute Bremsen und eine gute Traktion zu haben stellt in Verbindung mit den üblicherweise hohen Temperaturen und dem signifikanten Anstieg des Grip-Levels im Verlauf des Wochenendes eine große Herausforderung dar."

Glock & Pic mögen den Stadtkurs

Für Glock ist der 5,419 Kilometer lange Stadtkurs "anders als Monaco, aber meiner Meinung nach dennoch etwas Besonderes". In der Saison 2009 fuhr der damalige Toyota-Pilot in Valencia die schnellste Rennrunde. Diese Bestmarke hat bis heute Bestand und der Deutsche hofft, dass "es noch eine Weile so bleibt".

"Ich freue mich auf das bevorstehende Wochenende und hoffe auf einen besseren Ausgang als zuletzt", so Glock. Den Kanada-Grand-Prix bezeichnet der Marussia-Pilot angesichts der dortigen Schwierigkeiten rückblickend als "nicht gerade unser bestes Wochenende".

Teamkollege Pic steht vor seinem Valencia-Debüt als Formel-1-Pilot. Im vergangenen Jahr holte er sich in der GP2-Serie die Pole-Position auf dem spanischen Stadtkurs. "Das sollte mir einen guten Start ins Wochenende ermöglichen. Ich kenne die Strecke und kann mich von Beginn an auf das Feintuning des Autos konzentrieren", sagt er.

Den Streckenverlauf an sich bezeichnet der Franzose als "sehr interessant und herausfordernd", von der Charakteristik her aber grundverschieden zu Monte Carlo. Nach dem enttäuschenden Kanada-Grand-Prix hofft auch Pic, an diesem Wochenende "dank eines besseren Ergebnisses wieder nach vorn schauen" zu können.

Fotoquelle: xpbimages.com

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