Laut 'Forbes' ist Fernando Alonso der bestverdienende Formel-1-Fahrer

Formel 1 2012

— 20.06.2012

Alonso laut 'Forbes' Topverdiener - Ferrari dementiert

In der 'Forbes'-Liste der 100 bestverdienenden Sportler der Welt liegt Fernando Alonso vor Michael Schumacher auf Platz 19 - Ferrari: "Lächerlich"



Fernando Alonso ist der bestbezahlte Formel-1-Pilot 2012, in der weltweiten Rangliste aller Sportler liegt er auf Platz 19. Zumindest, wenn es nach dem Magazin 'Forbes' geht, das jedes Jahr eine Liste der bestbezahlten Sportler der Welt veröffentlicht. Demnach verdient der Ferrari-Superstar insgesamt 32 Millionen US-Dollar (umgerechnet 25 Millionen Euro) - davon sind 29 Millionen auf Gehalt und Preisgelder zurückzuführen, drei Millionen auf Sponsorenverträge.

Neben Alonso befinden sich noch zwei weitere Formel-1-Piloten in den Top 100: Michael Schumacher, der mit insgesamt 30 Millionen Dollar (umgerechnet 24 Millionen Euro) auf Rang 20 geführt wird. Laut 'Forbes' besteht aber ein Drittel seiner Einnahmen - also zehn Millionen Dollar - aus Sponsoreneinkünften. Auf Platz 24 reiht sich McLaren-Pilot Lewis Hamilton ein. Er soll laut der Liste 28 Millionen Dollar (umgerechnet 22 Millionen Euro) verdienen - wie bei Alonso ist der Anteil an Sponsorengeldern mit drei Millionen eher gering.

Interessant ist, dass Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel nicht in den Top 100 aufscheint. Als weitere Motorsportler reihen sich MotoGP-Star Valentino Rossi (Platz 20/30 Millionen) sowie die NASCAR-Piloten Dale Earnhardt jun. (Platz 23/28,2 Millionen), Jeff Gordon (Platz 42/23,6 Millionen) und Jimmie Johnson (Platz 53/21,5 Millionen) ein. An der Spitze liegen die Boxer Floyd Mayweather (85 Millionen) und Manny Pacquiao (62 Millionen) sowie Golf-Star Tiger Woods (59,4 Millionen).

Bei Ferrari will man aber von einem Gehalt Alonsos in Höhe von 29 Millionen Dollar nichts wissen: "Ich habe von Fernandos Gehalt gelesen", sagt Teamchef Stefano Domenicali gegenüber der Nachrichtenagentur 'EFE'. "Diese Daten sind absolut lächerlich und falsch. Da besteht überhaupt kein Zusammenhang mit den Investitionen, die Ferrari in diesen Sport tätigt. Es ist sehr leicht, über das Geld zu reden, aber das kann sehr irreführend sein, und manchmal geschieht es mit Absicht."

Fotoquelle: xpbimages.com

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