Erst in Führung, dann am Haken: Vettel hatte beim Europa-Grand-Prix Pech

Formel 1 2012

— 24.06.2012

Red Bull: Webber beeindruckend - Vettel ohne Saft

Während sich Mark Webber von Startplatz 19 bis auf den vierten Rang nach vorne arbeitete, rollte Vettel in Führung liegend aus



Sebastian Vettel hatte die Konkurrenz beim Großen Preis von Europa locker im Griff, fuhr in Valencia in Führung liegend einen großen Vorsprung heraus. Auch ein Safety-Car konnte ihn nicht stoppen - erst ein Defekt der Lichtmaschine. Teamkollege Mark Webber fuhr unterdessen von Startplatz 19 bis auf die vierte Position nach vorn.

"Ich bin sehr glücklich", so Webber. "Bis zum heutigen Tag war dies natürlich ein hartes Wochenende, aber man weiß nie, was passieren wird. In der Mitte des Rennens war ich nicht allzu glücklich und ich wusste nicht wirklich, was vor sich geht."

"Dann gab es an der Spitze ein paar Reibereien, und die Strategie funktionierte. Wir haben heute alles gut zum Arbeiten bekommen, und wir haben ein paar gute Punkte geholt. Das war heute ein verrückter Tag, aber ich habe Punkte geholt, darüber bin ich glücklich."

"Im Moment ist es noch nicht ganz klar, was das Problem war", so Vettel. "Ich verlor an Beschleunigung, der Motor starb ab und ich konnte nichts mehr machen, das war es. Man kann das nun jetzt nicht ändern."

"Bis zu diesem Punkt war es klar, dass wir stark waren. Ich war im Auto sehr glücklich und hatte die Geschwindigkeit. Wir waren heute sehr schnell, und ich fühlte mich gut. Der erste Restart nach dem Safety-Car war in Ordnung, aber wir sind uns nicht sicher, was genau das Problem war. Das müssen wir uns also anschauen."

"Für Sebastian war dies ein bitter enttäuschendes Rennen, der alles richtig gemacht hat", so Teamchef Christian Horner. "Es sah danach aus, als würde er das Rennen komfortabel kontrollieren, bis er unglücklicherweise während des Safety-Cars vermutlich ein Problem mit der Lichtmaschine hatte, was den Ausfall verursachte."

"Wir müssen das Auto zurückbekommen, um vollständig zu verstehen, was das Problem war. Wir werden zusammen mit Renault daran arbeiten, denn es sieht ähnlich aus wie jenes, das Grosjean heute hatte."

"Mark fuhr ein beeindruckendes Rennen und die Strategie funktionierte gut. Er startete auf den harten Reifen, dann wechselte er auf die weicheren Reifen. Er sammelte einige der Autos auf, welche am Ende Probleme mit den Reifen bekamen. Das war also eine gute Aufholjagd von Mark, der gut fuhr."

"Auch andere hatten heute Pech. Neben der Fahrt von Mark war heute ein weiterer positiver Punkt, dass wir in Valencia mit dem Wissen verlassen, dass wir ein schnelles Auto haben. Wir haben unsere Führung in der Konstrukteursmeisterschaft ausgebaut, und Marks Aufholjagd war sehr stark."

"Der heutige Tag war eine echte Enttäuschung, denn Sebastian lag weit vorne und schien das Rennen in der Tasche gehabt zu haben", so Cyril Dumont von Renault. "Dann überhitzte die Lichtmaschine, hörte auf, elektrische Energie bereitzustellen, und der Motor schaltete ab."

"Wir sind uns noch nicht ganz sicher, warum dies so war, das könnten eine Vielzahl an Gründen sein. Aber dies ist etwas, das wir uns anschauen werden, wenn wir nach Viry zurückkehren. Gratulation an Mark, es ist ein fantastisches Ergebnis, von beinahe hinten Vierter zu werden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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