Keine engen Freunde, aber gute Arbeitskollegen: Vettel und Webber

Formel 1 2012

— 01.07.2012

Vettel: "Ich habe kein Problem mit Mark"

Sebastian Vettel hat kein Problem mit seinem Teamkollegen Mark Webber und würde die gute Zusammenarbeit gerne fortsetzen



Eine der heißesten Personalien auf dem Fahrermarkt der Formel 1 ist derzeit Mark Webber. Der Vertrag des 35-Jährigen bei Red Bull läuft Ende des Jahres aus, und bisher haben sich weder er noch sein Team dazu geäußert, ob die Zusammenarbeit fortgesetzt werden soll. Würde der Australier das Team verlassen, käme der Fahrermarkt gewaltig in Bewegung, denn das Red-Bull-Cockpit dürfte zu den begehrtesten in der Formel 1 gehören, und die potenziellen Nachfolger Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne drängen sich bei Toro Rosso derzeit nicht durch überzeugende Leistungen auf.

Nachdem das Verhältnis Webbers zu seinem Teamkollegen Sebastian Vettel nicht gerade als herzliche Freundschaft beschrieben werden kann, könnte sich der Gedanken aufdrängen, dass Vettel ein neuer Teamkollege nicht ungelegen käme. Aber der Weltmeister kann sich auch eine weitere Zusammenarbeit mit Webber vorstellen, nachdem da beide seiner Meinung nach zumindest bei der Arbeit mit dem Team recht gut zueinanderpassen.

"Wir arbeiten gut zusammen und wollen das Team in die gleiche Richtung bewegen. Wir haben ein ähnliches Verständnis für das Auto, es ist nicht so, dass unsere Abstimmungen das genau Gegenteil sind", wird Vettel von 'Autosport' zitiert. "Das hilft uns und bisher arbeiten wir gut zusammen. Ich kenne seine Vertragssituation nicht genau, aber im Moment macht er meiner Meinung nach einen guten Job."

Vettel widerspricht der Vermutung, dass das persönliche Verhältnis der beiden Fahrer, die auch auf der Strecke schon einmal aneinandergerieten, problematisch sei. "Ich kann verstehen, warum die Leute denken, dass es ein Problem zwischen Mark und mir gäbe", sagt der 24-Jährige. "Wir sind vielleicht nicht die besten Freunde, aber ich habe kein Problem mit ihm und er hat kein Problem mit mir."

Sollte es jedoch zu einem Wechsel im zweiten Red-Bull-Cockpit kommen, hat Vettel bei der Personalentscheidung, anders als Fernando Alonso oder in früheren Jahren Michael Schumacher bei Ferrari, kein Mitspracherecht. "Das ist die Entscheidung von Christian (Horner, Teamchef, Anm. d. Rad.) und dem Team und nicht meine. Ich könnte zwar sagen, was ich mir wünsche, aber ich weiß nicht, ob sie darauf Rücksicht nehmen würden", so Vettel.

Fotoquelle: xpbimages.com

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