Sebastian Vettel hofft in Silverstone auf mehr Glück als in Valencia

Formel 1 2012

— 02.07.2012

Vettel: Alles anders als in Valencia?

Sebastian Vettel in Goodwood: Was er sich für Silverstone erhofft und warum das Festival of Speed als gelebte Formel-1-Geschichte empfindet



Nach der (unbelohnten) Galavorstellung in Valencia wünscht sich Sebastian Vettel auch für den bevorstehenden Grand Prix von Großbritannien in Silverstone einen konkurrenzfähigen Red Bull. Der scheint momentan aufgrund des doppelten Unterbodens das schnellste Auto im Feld zu sein, aber ob sich das auch am kommenden Wochenende bestätigen wird? "Wir hoffen es", sagt Vettel.

"Silverstone ist eine ganz andere Strecke, was die Geschwindigkeit angeht. Valencia ist ziemlich langsam", hält er fest. "Vom Wetter her rechne ich auch mit ganz anderen Verhältnissen - 30 Grad und Sonnenschein in Silverstone würden mich überraschen, aber warum nicht? Vielleicht belehrt uns der englische Sommer dieses Jahr eines Besseren. Es wird interessant. Für uns ist wichtig, dass wir das Gefühl von Valencia bestätigen können - nicht das Ergebnis!"

Am vergangenen Wochenende war Vettel einer der Stargäste beim legendären Festival of Speed in Goodwood. Am liebsten wäre er den Hügel mit einem ganz besonderen Auto hinaufgedonnert: "Ich liebe den 93er-McLaren, mit dem Ayrton Senna seine letzten Siege gefeiert hat", gibt der Red-Bull-Pilot zu. "Das war ein ganz anderes Auto als der Williams, technisch unterlegen. Aber was er damit erreicht hat, ist etwas ganz Besonderes."

Für die Geschichte der Formel 1 hat Vettel bekanntlich ein Faible: "Wenn du gerade in der Gegenwart lebst, denkst du nicht an die Vergangenheit. Aber Events wie dieser machen dir klar, wie bedeutend die Formel 1 schon immer war. Es ist eine Ehre, Teil davon zu sein", meint er andächtig. "Die Geschichte ist etwas ganz Besonderes. Wir müssen sicherstellen, dass wir sie nicht vergessen, und Events wie dieser erfüllen diesen Zweck perfekt."

Die Frage nach dem besten Fahrer aller Zeiten lässt er unbeantwortet: "Jede Ära hatte ihren Helden. In den vergangenen Jahren war Michael herausragend. Davor war Ayrton derjenige, den es zu schlagen galt. Aber es hat schon immer große Fahrer gegeben", sagt Vettel, der momentan "ein paar" Kollegen sieht, die hervorstechen: "Fernando ist ein kompletter Fahrer, Lewis ist sehr schnell und Michael ist auch noch da. Ich finde nicht, dass er es verlernt hat."

Fotoquelle: xpbimages.com

Weitere Formel 1 Themen

News

Formel-1-Gehälter 2017: Was die Piloten im Jahr verdienen

News

Formel 1 2017: Erster Blick auf den neuen Williams

News

Mercedes erklärt die neuen Regeln 2017

News

Präsentation des Sauber C36: Viel Innovation, kaum Sponsoren

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung