Nach jedem seiner Siege grüßt Fernando Alonso seine Großmutter

Formel 1 2012

— 02.07.2012

Nach jedem Sieg: Alonso grüßt seine Oma

Fernando Alonso verrät das Geheimnis um seinen Siegerjubel und erklärt, warum er sich trotz des Santander-Sponsorings nicht als Paydriver sieht



Deutschen Formel-1-Fans ist der Schumacher-Jump oder der Vettel-Finger ein Begriff, doch die Alonso-Hand ist hierzulande nicht jedem ein Begriff. Aber Valencia-Sieger Fernando Alonso jubelt nach jedem seiner Siege mit der gleichen Geste - und hat nun erstmals öffentlich zugegeben, dass er damit eigentlich nur seine Oma grüßt.

"Alles hat mit der Kindersendung 'El Chavo del Ocho' angefangen, in der der Hauptdarsteller immer diese Geste machte", erinnert sich Alonso. "Irgendwann begann ich damit, auf diese Weise meine Großmutter zu grüßen. Jedes Mal, wenn ich zum Flughafen fuhr, um zum nächsten Rennen zu fliegen, sagte sie dann: 'Vergiss nicht darauf, Hallo zu sagen, wenn du gewinnst!' Also habe ich sie nach jedem meiner Siege gegrüßt."

Und gewonnen hat der 30-Jährige in der Formel 1 schon oft, nämlich 29 Mal, achtmal davon auf Ferrari. "Vielleicht" wird er eines Tages seinen eigenen Rennstall gründen, kann sich Alonso vorstellen, aber vorerst sieht er seine Zukunft weiterhin bei der Scuderia aus Maranello. Die verdient dank des Superstars gutes Geld, denn die spanische Großbank Santander zahlt wegen Alonso pro Jahr geschätzte 30 Millionen Euro ein.

Als Paydriver fühlt sich der WM-Leader aber nicht: "Dafür zu zahlen, dass man fahren darf, ist etwas anderes, als dafür bezahlt zu bekommen, damit man fährt", winkt Alonso ab. "Von uns Fahrern wird mehr verlangt als nur im Auto konkurrenzfähig zu sein. Ich habe schon mehr als 30 Werbespots gedreht, Vorträge gehalten, mich mit Kunden oder Mitarbeitern von Sponsoren getroffen. Aber dafür bekomme ich nicht extra bezahlt."

Vielmehr sieht er sein PR-Engagement als wertvollen Beitrag zur Performance auf der Strecke, weil er seinem Arbeitgeber damit zu mehr Geld verhilft, das in die Entwicklung investiert werden kann. "In der Formel 1", argumentiert Alonso, "sind die Fahrer das Image des Teams. Je besser die Sponsoren des Teams, desto besser das Team. Zum Glück interessieren sich bei den Teams, für die ich fahre, jedes Jahr noch bessere Sponsoren."

Fotoquelle: xpbimages.com

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