Bruno Senna will beim Williams-Heimspiel endlich viele Punkte holen

Formel 1 2012

— 02.07.2012

Williams beim Heimspiel: Updates und große Hoffnungen

Auch Williams rückt zum Heimspiel in Silverstone mit umfangreichen Updates an: Können Bruno Senna und Pastor Maldonado das Potenzial in Punkte umsetzen?



Williams hat das tiefe Tal aus der Saison 2011 längst hinter sich gelassen. Die Briten konnten zur neuen Saison ein sehr gutes Auto auf die Räder stellen, in Barcelona feierte man mit Pastor Maldonado den lang ersehnten Sieg. Allerdings gelang es dem Venezolaner und seinem Teamkollegen Bruno Senna nicht immer, das große Potenzial des Williams in zahlreiche WM-Zähler umzusetzen. Zuletzt in Valencia ging dies komplett schief.

"Nach unserer starken Vorstellung in Valencia, die leider mit einer Enttäuschung endete, gehen wir nun mit großen Hoffnungen in unser Heimrennen", sagt Williams-Chefingenieur Mark Gillan. "Silverstone ist eine tolle Strecke, sie hat den höchsten durchschnittlichen Kurvenspeed im gesamten Rennkalender und bietet für Piloten und Auto enorme Herausforderungen. Pirelli wird die harten und weichen Mischungen dabei haben. Das sind die gleichen Varianten, mit denen wir in Barcelona erfolgreich waren."

Nicht nur die Charakteristik der Strecke macht Williams große Hoffnungen. "Wir werden ein neues Aerodynamikpaket haben", so Gillan. "Das ist besonders wichtig, weil in Silverstone die aerodynamische Effizienz großen Einfluss hat - außerdem ist der Wettbewerb sehr eng. Die Wetteraussichten sind nicht gerade so schön, es wird wohl windig werden und Regen geben. Das könnte zu spannenden Szenen im Qualifying und im Rennen führen."

"Der Grand Prix von Großbritannien ist für unser Team immer ganz besonders, weil wir unglaublich viel Unterstützung von den fachkundigsten Fans der Welt bekommen. Die Strecke sollte unserem Auto gut liegen, denn sie ist in gewisser Weise ähnlich wie Barcelona. Passagen wie Maggots oder Becketts machen viel Spaß. Sie stellen dich als Fahrer wirklich auf die Probe", schildert Maldonado. "Unser Speed in Valencia war gut. Ich denke, dass wir mit unseren neuen Updates zu einem guten Resultat fahren können."

"Silverstone ist eine meiner Lieblingsstrecken, weil sie schnell und flüssig ist", freut sich Teamkollege Senna. "Unser Auto war bisher auf solchen Strecken mit schnellen Kurven richtig schnell, daher sollte es in Silverstone gut funktionieren. Wir haben zwar in Valencia kein gutes Ergebnis eingefahren, aber wir haben gezeigt, dass unser Auto sehr konkurrenzfähig sein kann. Mit unseren Updates sollten wir zu einem tollen Resultat kommen können."

Mit neuen aerodynamischen Bauteilen und Fahrspaß der Piloten ist es nicht getan. Die Reifen werden ein wichtiger Schlüssel sein. Der Silverstone-Asphalt erzeugt reichlich Abrieb. Eine zusätzliche Herausforderung sind die Beschleunigungsphasen. "In Silverstone wird ein Motor immer noch bis an seine Grenzen gebracht, auch mit der neu eingebauten langsameren Schleife. Sie zählt zu den Power-Strecken im Kalender. Im Qualifying liegt der Vollgas-Anteil bei 66 Prozent, im Rennen bei 61 Prozent", beschreibt Renault-Einsatzleiter Remi Taffin.

"Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt deutlich über 200 km/h", sagt der Franzose, der "sein" Triebwerk in enger Abstimmung mit den Williams-Fachleuten trimmt. "Wir arbeiten intensiv an den passenden Getriebeabstimmungen für hohe Drehzahlen, damit wir jeweils perfekte Leistungsnutzung auf dem Weg auf die Geraden haben. Dennoch muss man in den langsameren Ecken eine gute Fahrbarkeit haben, vor allem im neuen Streckenabschnitt."

Fotoquelle: Williams

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