Maria De Villotas Zustand soll stabil sein, teilt die Luftrettung mit

Formel 1 2012

— 03.07.2012

De Villota erlitt Kopf- und Gesichtsverletzungen

Die Rettungskräfte beschreiben den Zustand der Marussia-Testfahrerin als "stabil" - Mechaniker hatten viel Glück - Unfallursache weiter rätselhaft



Nach wie vor herrscht nach dem schweren Unfall von Maria de Villota bei einem Aerodynamik-Test in Duxford am Vormittag banges Warten, denn die von Marussia angekündigte Pressemitteilung, die über den genauen Stand der Dinge informieren soll, lässt weiter auf sich warten.

Dennoch gibt es erste Informationen zum Gesundheitszustand der 32-jährigen Marussia-Testpilotin: Dieser sei zum Zeitpunkt ihrer Bergung "stabil" gewesen, gab die Magpas-Luftrettung in einer Pressemitteilung bekannt. Zuvor hatte der ebenfalls an dem Einsatz beteiligte East of England Ambulance Service verlauten lassen, es handele sich um "lebensgefährliche Verletzungen", die die Spanierin beim Aufprall auf die Laderampe eines Transport-Lastwagens erlitten habe.

Zur Zeit befindet sich de Villota im Addenbrooke's Hospital in Cambridge in Behandlung. Laut der Magpas-Luftrettung habe de Villota Verletzungen am Kopf und im Gesicht erlitten, als sie mit dem Helm frontal auf die Seitenkante der Rampe prallte. Ihr wurden nach dem Unfall schmerzstillende Mittel verabreicht.

In einem Radio-Interview schildert 'BBC'-Journalist Chris Mann, der in Duxford vor Ort war, seine Eindrücke von dem Unfallhergang: "Es hatte über Nacht geregnet und es gab viel Gischt. Sie kam zurück und es standen 25 oder 30 Leute an den temporären Boxen. Normalerweise wird das Auto gestoppt, in den Leerlauf geschaltet und von den Mechanikern rückwärts geschoben", weiß Mann, der das Szenario beobachtete.

Der Radioreporter weiter: "Als sie dann langsamer wurde, beschleunigte der Wagen plötzlich wieder und schoss nach vorne - direkt in den Truck hinein. Wie durch ein Wunder wurde niemand getroffen. Der Lastwagen hat sich kein Stück bewegt, das Auto nahm die volle Wucht des Aufpralls mit. Die Front des Wagens war völlig zerstört, sie hat sich eine lange Zeit nicht bewegt. Ein fürchterlicher Moment."

Per 'Twitter' drückten die Formel-1-Piloten ihr Bedauern aus. "Ich hoffe, sie erholt sich und es wird alles gut", schreibt Heikki Kovalainen. Jenson Button teilt mit: "Meine Gedanken sind bei Maria und ihrer Familie." Lucas di Grassi lässt über den Kurznachrichtendienst wissen: "Wir haben ihre Familie angerufen. Meine gesamte Energie ist bei ihr".

Fotoquelle: xpb.cc

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