Für "Hulk" geht es nach Getriebwechsel um fünf Plätze nach hinten

Formel 1 2012

— 07.07.2012

Force India lässt sich die Stimmung nicht verderben

Trotz des widrigen Wetters und der nicht ganz optimal verlaufenen Qualifikation ist das Force-India-Team vor dem Heimrennen optimistisch gestimmt



In der Qualifikation zum Großen Preis von Großbritannien in Silverstone schaffte es mit Nico Hülkenberg lediglich einer der Force-India-Piloten in die Top 10. Doch über die 2,636 Sekunden Rückstand und Position neun darf sich der Deutsche nur kurz freuen, denn nach einem Getriebewechsel geht es für ihn noch um fünf Positionen nach hinten. Teamkollege Paul di Resta kommt dadurch von der elften Position einen Rang nach vorn.

"Mit der Unterbrechung war das heute eine sehr lange Einheit", so Hülkenberg. "Ich denke jedoch, dass ich im ersten und im zweiten Qualifying-Durchgang das Maximale aus den Bedingungen gemacht habe. Es war definitiv die richtige Entscheidung, die Einheit zu unterbrechen, als der Regen wirklich heftig wurde, da zu viel Wasser auf der Strecke stand und das Auto begann, Aquaplaning zu bekommen."

"Aber ich verstehe nicht, wo die Geschwindigkeit im dritten Qualifying-Durchgang geblieben ist, als ich auf den Intermediates unterwegs war. Das Auto fühlte sich schwieriger zu fahren an, und die Rundenzeit kam nicht so einfach. Ich hatte im dritten Qualifying-Durchgang wirklich auf eine bessere Position gehofft als den neunten Rang, besonders aufgrund der Strafversetzung um fünf Positionen."

"Wir haben tatsächlich darauf gewettet, dass die Qualifying-Einheit trocken wird", so di Resta. "Das ist auch die Richtung, die wir beim Setup eingeschlagen haben. Das gestaltete es jedoch sehr schwierig, in den nassen Bedingungen heute zu fahren. Ich glaube, dass einige andere Autos mit einem vollen Regensetup aggressiver waren, hoffentlich wird meine Wette morgen im Rennen aufgehen."

"Natürlich würde ich gern weiter vorne starten, aber wir gehen in Bezug auf die Setup-Daten und die Leistung der Reifen mit einer Menge Unbekannten ins Rennen. Im Rennen ist alles möglich, und wir werden nicht aufgeben."

"Dies war ein weiterer verregneter Tag bei unserem Heimrennen", so Teamchef Vijay Mallya. "Ich möchte den Fans Tribut zollen, welche mit sogar noch mehr Regenschauern und der verzögerten Action auf der Strecke umgegangen sind. Unser Auto sah heute konkurrenzfähig aus, aber es ist in solch schwierigen Bedingungen im Qualifying immer eine Lotterie, und wir können nicht allzu enttäuscht sein, dass wir lediglich ein Auto in den dritten Qualifying-Durchgang bekommen haben."

"Paul hat den Sprung knapp verpasst, wir verfügen jedoch im Rennen über ein gutes Auto, und wir wissen, dass er morgen hart kämpfen wird. Im dritten Qualifying-Durchgang hat es Nico nicht geschafft, seine letzte schnelle Runde maximal zu nutzen, und zudem wird er wegen des Getriebewechsels um fünf Plätze nach hinten gesetzt. Ich freue mich auf das Rennen, und wie auch immer das Wetter sein wird, bin ich zuversichtlich, dass wir im Kampf um die Punkte dabei sein werden und die Teams vor uns herausfordern können."

Fotoquelle: xpbimages.com

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