Die spanische Marussia-Pilotin Maria de Villota ist wieder bei Bewusstsein

Formel 1 2012

— 08.07.2012

Fünf Tage danach: De Villota ist wach und spricht

Marussia-Testpilotin Maria de Villota ist fünf Tage nach ihrem schweren Unfall wieder bei Bewusstsein und kann sich mit ihrer Familie unterhalten



Gute Nachrichten aus dem Krankenhaus: Die am Dienstag schwer verunglückte Marussia-Testpilotin Maria de Villota ist bei Bewusstsein und kann sich bereits wieder mit ihrer Familie unterhalten. Dies bestätigte der Teamchef des russisch-britischen Marussia-Rennstalls, John Booth, wenige Minuten vor dem Start zum Großen Preis von Großbritannien. Mit sehr viel Erleichterung in seiner Stimme.

"Seit Dienstag gab es jeden einzelnen Tag gute Nachrichten", sagt Booth im Gespräch mit 'Sky Sports F1' und schildert die jüngsten Entwicklungen: "In der vergangenen Nacht konnten die Schmerzmittel reduziert werden. Maria ist nun wach und spricht mit ihrer Familie. Das sind fantastische Nachrichten", findet Booth, dessen Team am Wochenende trotz allem wie gewohnt ins Renngeschehen eingreift.

In Gedanken ist aber nicht nur Marussia bei de Villota und ihren Angehörigen. Die gesamte Formel 1 reagierte mit Bestürzung auf die Vorfälle um die spanische Rennfahrerin. Booth weiter: "Die Familie ist sehr gerührt von der Unterstützung, die ihr aus der gesamten Boxengasse zuteil wurde - speziell von Fernando (Alonso; Anm. d. Red.), der Maria seine Pole-Position widmete. Vielen Dank, Fernando!"

De Villota hatte am Dienstag auf einem britischen Flughafen einen Geradeaustest für Marussia absolviert. Am Ende ihrer ersten Runde verzögerte die Spanierin vor der provisorischen Box des Teams, als ihr Fahrzeug plötzlich und aus noch ungeklärter Ursache wieder beschleunigte. De Villota krachte in die Laderampe eines geparkten Lastwagens und zog sich schwere Kopfverletzungen zu.

Die Rettungskräfte vor Ort reagierten rasch und brachten de Villota nach ihrem Unfall umgehend in ein lokales Krankenhaus. Schon nach den ersten Notoperationen wurde allerdings klar: Die Ärzte würden das rechte Auge der Marussia-Testpilotin nicht retten können. Nun scheint de Villota - den Umständen entsprechend - auf dem Weg der Besserung zu sein, wie Teamchef Booth erleichtert festhält.

Fotoquelle: Marussia

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